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Taktische Begriffe |
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Objekt (object, target)
Bezeichnung für Bauwerke, Anlagen, Einrichtungen und Liegenschaften, die für den militärischen Einsatz sowie für die Nationale Zivile Verteidigung von Bedeutung sind und in militärische Objekte (M-Objekte), zivile Objekte von militärischer Bedeutung (ZM-Objekte) und zivile Objekte (Z-Objekte) eingeteilt werden.
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| Operation (operation)
Militärische Handlung von Kräften einer Seite im Einsatz, die zeitlich und räumlich zusammenhängt und auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet ist. Operationen werden in allen Einsätzen und auf allen Führungsebenen geführt. |
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| Operationen in der Tiefe (deep operations)
Militärische Handlungen im eigenen Verantwortungsbereich und vorwärts davon, die nach erfolgreichem Kampf um Informationsüberlegenheit unter Nutzung aller verfügbaren Kräfte und Mittel mit dem Zweck in den Feind hinein geführt werden, seine Führungs- und Durchhaltefähigkeit zu erschüttern, seine Kräfte und Mittel abzunutzen, ihm frühzeitig die Initiative zu entreißen und ihn daran zu hindern, seine Absichten planmäßig durchzuführen oder fortzusetzen. |
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| Operationen im Rückwärtigen
Gebiet (rear operations)
Militärische Handlungen mit dem Zweck rückwärtige eigene Kräfte sowie deren Einsatzräume zu schützen, die eigene Operationsfreiheit zu gewährleisten und die Einsatzunterstützung sowie die Führungsunterstützung sicherzustellen. |
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| Operationen zur Täuschung
Militärische Handlungen im Rahmen der Gesamtoperation von Verbänden und Großverbänden, mit dem Zweck, dem Feind ein unzutreffendes Bild der eigenen Lage und Absicht sowie von getroffenen Maßnahmen zu vermitteln. Sie sollen den Feind binden oder zu falschem Handeln oder zur Untätig-keit verleiten |
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Operationsarten
- Stabilisierung und die
- Gefechtsarten
- Angriff
- Verteidigung
- Verzögerung
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| Operationsbefehl (operation order)
Befehl des militärischen Führers für die Vorbereitung, Durchführung und/oder Beendigung einer Operation. |
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| Operationsgebiet (area of operations)
Zone auf dem Kriegsschauplatz, in der militärische Handlungen stattfinden. Ihre Zuordnung (NATO oder national) richtet sich danach, wer für den Einsatz zuständig und für die Operationsführung verantwortlich ist. |
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| Operationsplan (operation plan)
Ergebnis der Planung einer Operation, das ausgehend vom Entschluß des militärischen Führers die Gefechtsgliederung und das beabsichtigte räumliche, wenn notwendig auch das zeitliche Zusammenwirken der Kräfte meist graphisch und in großen Zügen festlegt. Der Operationsplan bildet die Grundlage für den Operationsbefehl. |
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| Operation verbundener Kräfte
Eine Operation verbundener Kräfte (OpvbuKr) ist das Zusammenwirken nationaler oder multinationaler Kräfte und Mittel auf taktischer Ebene in jeder Intensität unter einheitlicher militärischer Führung und mit gemeinsamer Zielsetzung im gesamten Aufgabenspektrum von Landstreitkräften auch unter Einbindung nicht-militärischer Fähigkeiten. |
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| operative Führung (operational command)
Militärische Führungsebene, die politische Absichten und militärstrategische Vorgaben in Weisungen oder Aufträge an die unterstellte Führung umsetzt. Sie definiert operative Ziele, entwickelt Vorstellungen vom Handeln, fasst diese in Konzepte und Pläne und koordiniert die Gesamtheit der dazu erforderlichen Maßnahmen auf dem Schauplatz militärischer Handlungen. Sie ist nicht an eine bestimmte Führungsebene und nicht an einen bestimmten Kräfteumfang gebunden. Sie wirkt grundsätzlich teilstreitkraftgemeinsam und in der Regel im Zusammenwirken mit Streitkräften anderer Staaten im gesamten Aufgabenspektrum des Heeres. |
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| operative Mobilität (mobility)
Fähigkeit zu raschen Schwerpunktwechseln im Einsatzgebiet. |
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