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Taktische Begriffe |
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indirektes Vorgehen
Vorgehensweise im Rahmen einer Operation, die sich gegen den Feind richtet, der die eigene Truppe nicht unmittelbar bedroht sowie gegen seine Einrichtungen in der Tiefe des Raumes. Vorrangige Ziele sind Reserven, Führungseinrichtungen und Verbindungslinien sowie andere Zentren der Kraftentfaltung und Handlungsfähigkeit. Das indirekte Vorgehen trifft den Feind an unerwarteter Stelle und kann ihn dadurch mit dem Einsatz auch unterlegener Kräfte in seiner Handlungsfreiheit einschränken oder seine Moral erschüttern.
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| Informationsüberlegenheit
Gesamtheit und Zuordnung aller Kräfte, Mittel und Verfahren außerhalb und innerhalb des Führungssystem des Heeres, mit deren Hilfe die für den Einsatz notwendigen Informationen gewonnen, verarbeitet und übermittelt werden.
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| Innerer Ring
Der Schutz von Räumen erfordert häufig das Vorgehen gegen irreguläre Kräfte in bebautem Gebiet. Darüber hinaus sind zur Durchsuchung in Ortschaften, Ortsteilen, Gebäudegruppen und Häusern bestimmte Verfahren erforderlich. Die Notwendigkeit eines schnellen Zugriffs auf erkannte Verstecke oder Waffenlager kann sich aus der Lage ergeben. Durchsuchungen und Zugriffe müssen exakt geplant und vorbereitet werden.
- Umstellen und Abriegeln des zu durchsuchenden Objektes, um zu verhindern, dass Personen aus dem zu durchsuchenden Objekt fliehen.
- Bereithalten von Festnahmetrupps.
Bei kleineren Objekten wie einzelnen Häusern, Gebäudekomplexen oder Gehöften ist es erfolgversprechender, aufgesessen an das Objekt heranzufahren und es überfallartig zu umstellen. Meist ist es zweckmäßig, dass die umstellenden Kräfte des inneren und äußeren Ringes offene Präsenz zeigen, um so den Einwohnern und den irregulären Kräften deutlich zu machen, dass Widerstand zwecklos ist und Flucht keinen Erfolg verspricht. Innerer und äußerer Ring liegen so dicht aneinander, dass die Kräfte des äußeren Ringes die Kräfte des inneren Ringes bei dem Zugriff wirkungsvoll unterstützen können. Die jeweils dafür vorgesehenen Kräfte und Verantwortlichkeiten sind klar zu trennen.
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| Interessenbereich (area of interest)
Über den eigenen Verantwortungsbereich hinausgehender Raum, in dem Informationen für die eigenen Operationen von Bedeutung sind oder in dem die Ereignisse den Ausgang der laufenden oder künftigen Operationen beeinflussen können. Der Interessenbereich umfaßt den Verantwortungsbereich der nächsthöheren Führungsebene und, sofern nicht darin eingeschlossen, die Verantwortungsbereiche der Nachbarn.
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| irreguläre Feindkräfte
Sammelbegriff für Kräfte, die sich der Mittel und Methoden irregulärer Kriegführung bedienen. Dazu gehören in erster Linie Spezialtruppen, Guerillas, Partisanen, Terroristen und zivile Aufständische, Angehörige der Nachrichtendienste sowie in- und ausländische Sympathisanten. Die Unterscheidung in Kombattanten und Nichtkombattanten ist selten erkennbar.
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| irreguläre Kriegführung
Offene und/oder verdeckt durchgeführte Handlungen irregulärer feindlicher Kräfte gegen Truppenteile und deren Einrichtungen sowie gegen zivile Ziele, insbesondere in Rückwärtigen Gebieten, bei denen die Missachtung des Humanitären Völkerrechts nicht auszuschließen ist.
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