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Berichte über unsere Aktivitäten

AKRO Vorderpfalz übt Schutz einer entmilitarisierten Zone am 25.11.2011

17 Teilnehmer

Die letzte taktische Weiterbildung in 2011 führte OTL d. Res. Klaus Kanzek in Speyer mit 17 Teilnehmern aller Dienstgradgruppen durch.

Aus der Überwachung einer entmilitarisierten Zone zwischen RENA und PALZA entwickelte sich die Lage in den Auftrag, die Provinz NORD-PALZA zu schützen und gegen eindringende RENA Streitkräfte und Kämpfer für die Befreiung RENAS (KFBR) zu verteidigen. Die Lage RENAS und PALZAS war den meisten Teilnehmern von vorhergegan-genen Ausbildungen, die sich mit der Überwachung im Rahmen einer Stabilisierungsoperation auf der Insel ATLANTIKA befasste gut be-kannt. So konnte man sich diesmal auf die Operationsart Verteidigung stürzen. Die Lage wurde gleichzeitig auf drei Führungsebenen bearbei-tet. Eine AG BtlKdr, eine AG KpChef und zwei AG ZgFhr (vstkPzZg, vstk PzGrenZg und vstk JgZg) führten die Planung der Verteidigung im Hörsaal und im Gelände durch. Besonderheit war, dass die RENA SK sich mit den KFBR zusammengeschlossen haben, um die Stabilisie-rungskräfte (PALSFOR) in der Provinz NORDPALZA aus dem Land zu zwingen.

Neben der Vermittlung der taktischen Grundlagen der Verteidigung und der Entscheidungsfindung anhand der 3. Änderung der UMT gab es Informationen über die Neugestaltung der Bundeswehr.


Taktische Weiterbildung: Aufbaukurs II in WESEL am 18./19.11.2011

12 Teilnehmer

UNIPOL plant Zugriff auf irreguläre Kräfte.
Im Rahmen einer Stabilisierungsoperation in RHENA überwacht TF TIGER den AOR WESEL. OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner stellte zunächst die Aufgabe, diesen Überwachungsauftrag im Einsatzraum zu planen.
Nach Übernahme der Verantwortung im Raum Wesel deuteten Aufklärungsergebnisse darauf hin, dass sich 8-10 einflussreiche Führer der BIF am 22 nov in einem Anwesen in MEHRHOOG treffen werden. UNIPOL liegen Erkenntnisse vor, dass sich darunter auch die Personen befinden sollen, die für die Ermordung von WLP-Mitglieder in BOCHOLT verantwortlich sind. Das Treffen wird vmtl. von ca. 30 bewaffneten Kämpfern der WLP gesichert werden.
MN Brig befiehlt am 19 nov:

TF TIGER:

  • führt bisherige Aufträge weiter durch,
  • sichert Einsatz der Kräfte UNIPOL MEHRHOOG (LC 285390) aus einem äußeren Ring um den Bahnhof und einem Umschließungsring um die Ortschaft
  • unterbindet das unkontrollierte Verlassen des Gebäudekomplexes und verhindert unbefugtes Eindringen und das Einwirken von außen auf den Bahnhof;
  • sichert den Platz zur Durchsuchung von Personen und den Abstellplatz für die Einsatzfahrzeuge UNIPOL angelehnt an den Bahnhof
  • unterbindet das unkontrollierte Verlassen der Ortschaft MEHRHOOG;
  • verhindert das unkontrollierte Betreten sowie das Einwirken von bewaffneten Kräften auf die Ortschaft während des Zugriffs
Eine fordernde Aufgabe für die Teilnehmer, die vor Ort feststellen konnten, dass dieser Auftrag ohne Änderungen der Aufträge für die unterstellten Einheiten nicht durchzuführen ist.


Taktische Weiterbildung in Hammelburg am 19.10.2011

12 Teilnehmer

Mörser und schwere Waffen bedrohen das VN- Flüchtlingslager in NEUBESSINGEN.
Im Rahmen einer Stabilisierungsoperation in BARESIEN überwacht TF TIGER den AOR zwischen HAMMELBURG und ARNSTEIN. KAEBOZ dringen ein und wirken mit schweren Waffen auf das Flüchtlingslager. 3./- als Reserve eingesetzt greift die gegnerischen Kräfte in ALTBESSINGEN an, um die Gefährdung abzuwenden; dabei schützt I.PzGrenZg die rechte Flanke . Soweit die Lage in die die 12 Teilnehmer der taktischen Weiterbildung der AKRU Veitshöchheim unter Leitung des Vorsitzenden Kamerad SF d.R. Laudensack als ZgFhr des I.PzGrenZg gestellt wurden. Verschärft wurde die Lage dann bei der Auftragserkundung im Gelände, als das ABRA die Annäherung von weiteren gegnerischen Kräften meldete. Der ZgFhr musste nun erkennen, dass die befohlenen Stellungen für diese Kräfte ungünstig waren, er musste schnell neu Stellungen erkunden und die seinem Zug befehlen. Schulmäßig wurden die Ausbildungsabschnitte im Gelände im und Lehrsaal durch den Taktiklehrer im VdRBw OTL d.R. Klaus Kanzek an den Mann gebracht, sodass der Ausbildungserfolg bei allen Teilnehmern sichergestellt war. Dass Taktik interessant ist, wurde durch Kamerad Laudensack in der im Schlussgespräch noch einmal besonders betont. Das sonnige Wetter und die hervorragende Vorbereitung durch der Fw Res Hammelburg und den Org-Leiter M d.R. Broja trugen wesentlich zum Gelingen bei. So macht Taktik halt Spaß!


Vorbereitung auf die Geländeorientierung


Geländeerkundung


Einsam im Acker

Da geht's lang

Ganz schön kniffelig

Befehl nach Operationsplan

Oberstleutnant a.D. Rudi Obaron verabschiedet

Taktikforum würdiger Rahmen

Nach 15 Jahren Mitarbeit im Arbeitskreis der Taktiklehrer wurde OTL a.D. Rudi Obaron während des Taktikforums in Dresden (17. - 21.10.2011) von dem Leiter des Arbeitskreises der Taktik- und Logistiklehrer im Verband der Reservisten, OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner verabschiedet. Nach Vollendung seines 65. Lebensjahres scheidet Rudi Obaron aus der Lehre aus. Wolfram Jüttner bedankte sich bei Rudi Obaron für seine geleistete Arbeit und überreichte ihm in Anerkennung seiner Leistungen eine Urkunde und die Verbandsplakette des Verbandes der Reservisten und verabschiedete ihn mit dem Schlachtruf der Heeresflieger.

Das Jahr 2011 war für Rudi Obaron noch einmal ein anstrengendes Jahr. So war er als Ansprechpartner des Arbeitskreises verantwortlich für die Taktikaufgabe der Einzelwettkämpfer für die DRM 2011 und zeichnete verantwortlich Ausbildungsplan für die Ausbildung der Luftwaffenoffiziere des WBK II (West).

Hallo Rudi, von hier aus noch einmal ein herzlichen Dank an Dich. Alles Gute und viel Gesundheit!
Wolfram Jüttner, Leiter Arbeitskreis Taktik-und Logistiklehrer


Aufbaukurs II in Hammelburg vom 07.10. - 09.10.2011

15 Teilnehmer

Die Lage
bildet einen VN-Stabilisierungsauftrag (Peacekeeping) in der entmilitarisierten Zone zwischen den Konfliktparteien SAALIEN und WERNIEN ab.
Im Rahmen der Überwachung dieser Zone kommt es zu überraschenden Angriffshandlungen der Konfliktpartei SAALIEN. Die Stabilisierungstruppe reagiert mit einer Frieden erzwingenden Maßnahme (Peace Enforcement).
Ziel:
Abbildung der Operation der verbundener Kräfte im Rahmen des neuen Aufgabenspektrums.
15 Offiziere vom Leutnant d.R. bis zum Oberstleutnant d.R. trafen sich in Hammelburg, um die Lage unter der Leitung von OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner zu bearbeiten. Dabei hatte die Auswertung des Auftrages schriftlich zu erfolgen.
Nach der Auswertung des Auftrages ging es ins Gelände: An 4 Besprechungspunkten wurde jeweils eine Geländeorientierung und -erkundung durchgeführt.
Nach Rückkehr in den Hörsaal war die Beurteilung der Lage gedanklich durchzuführen, der Entschluss mit Begründung schriftlich zu formulieren, der Operationsplan zu erstellen und der Funkbefehl an das Btl zu geben - für die Lehrgangsteilnehmer an anspruchsvolle Zeit, die alle als angenehm und lehrreich beurteilten.


DRM 2011 Einzelwettkämpfer 16.09. - 18.09.2011

Impressionen

Taktikausbildung in HOF mach immer Spaß!

Diesmal: Vorbereitung DRM 2011, und wieder: Schäufele, Schlappenbier und Feuerwerk
12 Teilnehmer

Als letzte Möglichkeit zur Vorbereitung auf die Deutsche Reservistenmeisterschaft 2011 nutzten die Einzelwettkämpfer aus Bayern die taktische Weiterbildung der BezGrp OBERFRANKEN in Hof.
Der Vorsitzende und OTL a.D. Reichel begrüßte die zwölf Teilnehmer, für die der Taktiklehrer des VdRBw OTL a.D. d.R. Klaus Kanzek die Lage aufbereitet hatte. Man hatte sich vorgenommen das anspruchsvolle Programm von Freitag bis Samstagabend einschließlich einer Geländeerkundung zu absolvieren. Die Ausbildungslage sah vor, dass auf den Führungsebenen ZgFhr, KpChef und BtlKdr alle Aufgaben die bei der DRM in der Wettkampfkategorie Taktik gefordert sind geübt werden. Zum Abschluss der Freitagsausbildung beim historischen "Schlappenbier" (siehe Bericht von 2009, auf dieser Seite weiter hinten) beendete ein Großfeuerwerk, das Kamerad Hofmann extra für diesen Tag bei dem nebenan statt findenden Volksfest organisiert hatte, den Tag. Der Samstag stand dann in Zeichen der Geländeerkundung bei bayerischem Wetter unter weiß-blauen Himmel, unterbrochen durch ein fränkisches "Schäufele"(siehe Bilder vorher ,nachher), bevor man sich der weiteren Beurteilung der Lage zuwandte, einen Entschluss mit Begründung fertigte und anhand des Operationsplans den Befehl für den Einsatz gab.
So vorbereitet können die Teilnehmer der DRM am 16. Bis 18. September in DAADEN locker entgegensehen.

AG BtlKdr

AG KpChef (Man beachte die Beflaggung)

AG ZgFhr

Schäufele vorher ...

... nachher

Befehlsausgabe
Da ja auch in 2012 eine Taktische Weiterbildung stattfinden soll, wurde schon mal der 3. und 4. August dafür festgehalten.


Flugplatz FÜRSTENFELD liegt unter Mörserbeschuss, KAEBOZ legen Hinterhalt!

BezGrp OBERBAYERN, 02.07.2011 in Fürstenfeldbruck

Das waren die brisanten Lageinformationen, die am Morgen des 02. Juli den BtlKdr TF TIGER alarmierten. TF TIGER, zur Überwachung im Rahmen einer Stabilisierungsoperation in BARESIEN eingesetzt, musste nun die Gefährdung des Flugplatzes abwenden und vor allem die in den Hinterhalt geratenen Soldaten der Patrouille entsetzten.

Die BezGrp OBERBAYERN hatte zur taktischen Weiterbildung 2/2011 in der Offiziersschule der Luftwaffe in FÜRSTENFELDBRUCK geladen und 10 Taktikbegeistere kamen - viele zum wiederholten Male - zur Ausbildung. OTL d.R.(Lw) M. Schülke hatte auch gleich seinen Sohn Fabian (Maat d.R) mitgebracht. Dass dieser auch noch auf der Fregatte EMDEN Dienst getan hatte, freute den Ausbilder OTL a.D. d. R. Kanzek ganz besonders, da dieser jahrelang im StO EMDEN beim ABCAbwBtl 110 "Das Ostfriesische" gedient hatte und dabei natürlich auch oft auf der EMDEM gefahren ist.

Doch die taktischen Aufgaben verlangte etwas anderes als in Erinnerung zu schwelgen: Die AG der BtlKdr hatte nach der Auswertung des Auftrags eine eigenständige Geländeerkundung durchzuführen, nach dem Entschluss einen OpPl zu erstellen und den Befehl für den Einsatz als Funkbefehl zu geben. Gleichzeitig waren die AG der Kompanien unterwegs um den Auftrag zum Zerschlagen der Bedrohung durch die Mörser zu erkunden, zu planen und umzusetzen.

Dass Taktik Spaß macht und auch angestrengte Arbeit bedeutet, kann man auf den Bildern sicherlich erkennen!

Taktiklehrer unterstützen WBK II bei Ausbildung von Offizieren der Luftwaffe in Taktik für Landstreitkräfte

Vom 06. bis 10.06.2011 führte das WBK II eine Einweisung in die Taktik der Landstreikräfte für Offiziere der Luftwaffe in Idar-Oberstein durch. Der Arbeitskreis Taktiklehrer unterstützte die Ausbildung mit 4 Taktiklehrern.


Aufbaukurs 1 auf Bundesebene 06. - 08.05.2011 in Nienburg.

- 11 Teilnehmer.

Zwischen SEELAND und WETTINA schwelt ein Konflikt, der dazu führt, dass seeländische Streitkräfte vermutlich in 3 Tagen WETTINA angreifen werden.
Anhand dieser Lage hatten OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und OTL a.D.d.R. Johannes Wermuth den Teilnehmern die Aufgabe gegeben, die zeitlich begrenzte Verteidigung in PL ADLER und MÖWE zu planen. Führungsprozess, insbesondere die Entscheidungsfindung - Operationsplan - Befehlsgebung: erstmals alles eigenständig bearbeiten war eine große Herausforderung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Ebenfalls das erste Mal mußten die Lehrgangsteilnehmer einen LVU halten.
Nach einhelliger Meinung der Teilnehmer wurde der Stoff so "an den Mann" gebracht, dass alle die Aussage "Taktik macht Spass" bejahen konnten.


Taktikweiterbildung der BezGRp Oberbayern in Fürstenfeldbruck 30. April 2011
- 19 Teilnehmer

Heerestaktik in der Offiziersschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck? Aber klar! Immerhin beschäftigte man sich mit der Führung von Landoperationen und die sind "combined und joint". 19 Teilnehmer nahmen an der Ausbildung teil, wobei sich nunmehr schon eine kleine Stammbesatzung gebildet hat, die regelmäßig teilnimmt. Feldwebel stellten die Masse der Teilnehmer, auch zwei Mannschaften mit entsprechendem zivilberuflichem Hintergrund fanden sich schnell in die Zugführerposition. Abgerundet wurde das Teilnehmerfeld durch Offiziere vom Lt bis zum OTL.

Taktiklehrer des VdRBw OTL a.D.d.R. Klaus Kanzek hatte diesmal eine besondere Lage vorbereitet, die auf die aktuellen Aufträge eines AusbSchBtl im Auslandseinsatz Bezug nahm. Innerhalb einer Stabilisierungsoperation wurden am Beispiel von im "Partnering" durchgeführten Gefechtsoperation die verschiedenen Stufen des "Shape, Clear, Hold, Build" dargestellt.
TF TIGER, ein deutsches AusbSchBtl ist im Rahmen von Stabilisierungskräften in BARESIEN eingesetzt.
Es ist im Partnering für das 2./InfBtl 2261 der neu aufgestellten baresischen Streitkräfte verantwortlich.

Im Zuge einer gemeinsamen Aufklärung waren nun die 3./TF TIGER und die 3./InfBtl 2261 im Einsatzraum gemeinsam auf dem Weg, einen neu einzurichtenden COP zu überprüfen. Angelehnt an diesen COP kontrollierte die baresische Polizei aus einem Check Point. Etwa dreißig Helfer des UN WFP waren in der nahegelegenen Ortschaft damit beschäftigt, ein Klein -E-Werk für eine Getreidemühle zu errichten. Die Ortschaft JESENWANG wurde am Morgen mit Mörsern der OMF beschossen, außerdem versammelten sich mehrere Kämpfer in nahegelegenen Wäldern mit der Absicht, den COP und CP zu zerstören sowie den Aufbau des E-Werkes zu verhindern und die Helfer gefangen zu nehmen.
Im Rahmen der Entscheidungsfindung entschloss sich KpChef 3./ TIGER, aus dem Marsch heraus die Gefährdung durch Angriff auf die Kämpfer und die Mrs abzuwenden. Er überzeugte den KpChef der baresischen Partnerkompanie diesen Angriff zu unterstützen. Gemeinsam wurden die OMF angegriffen, die schweren Waffen mit Artillerie und Kampfhubschrauber vernichtet, die Kämpfer der OMF zunächst mit Masse festgesetzt und dann durch die baresischen Polizeikräfte festgenommen.

Taktische Aufgabe für den Zugführer des PzGrenZg( PUMA) war es, den Angriff im Schwerpunkt zusammen mit dem rechts eingesetzten JgZg(GTK) im Gelände zu erkunden und zu planen.

Bei herrlichen Frühlingswetter war es nicht so leicht, die Informationsblöcke über die Entscheidungsfindung und Grundzüge der Stabilisierungsoperation im Hörsaal zu absolvieren, jedoch bei der Geländeerkundung konnte man dann die schöne oberbayerische Landschaft genießen.

Bei der Vorstellung des Entschlusses zeigte sich, dass die Teilnehmer bereits erfahrene Taktiker waren, denn es wurde ein überraschender Entschluss präsentiert, der sehr gut begründet wurde sich als durchaus zweckmäßig erwies und Erfolg versprach.

Die nächste Weiterbildung findet am 02.07. ebenfalls in Fürstenfeldbruck satt und wird im Schwerpunkt die Führungsebene BtlKdr und KpChef als eine Vorbereitung für die Deutsche Reservistenmeisterschaft berücksichtigen.

 
Taktikweiterbildung AKRO DARMSTADT vom 15.04. - 17.04.2011
- 9 Teilnehmer

Auf Initiative von Hptm Müller (Organisationsleiter) konnte die Kreisgruppe SÜDHESSEN in Darmstadt in der STAKENBURGKASERNE endlich wieder taktische Weiterbildung anbieten. Als Referent bzw. Taktiklehrer übernahm OTL a. D. d. R. Obaron diese Aufgabe. Ziel dieser Weiterbildung war das "Wiederauffrischen" taktischer Kenntnisse und sie stand unter anderem auch unter dem Motto "Taktik macht Spass". Themen waren u. a.

  • Taktische Grundlagen
  • Der Führungsprozess (neu)
  • Entscheidungsfindung, mit Schwerpunkt Auswertung des Auftrages und
  • Entschlussfassung
  • Taktische Zeichen gem. APP 6(A) mit Hilfe des CUA Lernprogramm "Taktische Zeichen"

Bezugspunktverfahren mit Lagediktaten wurden von den Teilnehmern mit großem Interesse und Engagement angenommen.

Abgerundet wurde die Weiterbildung durch drei Hosentaschenlagen, die von den Teilnehmern unter Zeitdruck einen Entschluss abverlangte aber auch Spass machten.

 
Taktikweiterbildung Landesverband Baden-Württemberg 15. bis 16. April 2011
- 19 Teilnehmer

Der Beauftragte FMF Hptm d. R. Hildenbrand hatte zur jährlichen Weiterbildung Taktik auf Landesebene nach Stetten a.k.M. geladen und 19 Teilnehmer nahmen die Chance wahr, ihre Führungsfähigkeiten zu schulen.
Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Klaus Kanzek hatte eine Lage vorbereitet, die auf den aktuellen Aufträgen eines Ausbildungs- und Schutzbataillons in einer Stabilisierungsoperation basierte:
Innerhalb einer Stabilisierungsoperation wurden am Beispiel einer im Rahmen des Partnering durchgeführten Gefechtsoperation die verschiedenen Stufen des "Shape, Clear, Hold, Build" dargestellt.

Ausbildungsziel war:
  • Der Teilnehmer kann im Rahmen einer taktischen Lage die Entscheidungsfindung gem. HDv 100/200 unter Anleitung auf der Ebene Kompanie und Zug anwenden.
  • Er kennt die taktischen Zeichen gem. APP 6A.
  • Er kann die Grundsätze der Operationsart Angriff anwenden.
  • Er versteht die Grundsätze "Shape, Clear, Hold, Build"
  • Er versteht die Zusammenarbeit im Rahmen des "Partnering"

TF TIGER, ein deutsches Ausbildungs-und Schutzbataillon, ist im Rahmen einer Stabilisierungsoperation in BARESIEN eingesetzt. Im Rahmen des Partnering mit den neu aufgestellten "Baresischen Streitkräften" war der Einsatzverband TF TIGER für das (BAR) InfBtl 2261 zuständig.

Im Zuge einer gemeinsamen Aufklärung waren nun die 3./TF TIGER und die 3./InfBtl 2261 im Einsatzraum gemeinsam auf dem Weg, einen gerade einzurichtenden OP zu überprüfen. Dieser war der in der Nacht mit Mörser der OMF beschossen worden. Gleichzeitig geriet auf der in der Nähe liegenden MSR eine Marschgruppe von Pionierkräften und Versorgungsteileinheiten, die auf dem Weg zu diesem OP waren, um diesen weiter auszubauen, in einen Hinterhalt der OMF.
Im Rahmen der Entscheidungsfindung entschloss sich KpChef 3./ TIGER, den Marsch abzubrechen um die Kräfte im Hinterhalt durch Angriff zu entsetzten. Er überzeugte den KpChef der baresischen Partnerkompanie ebenfalls den Marsch abzubrechen und den Angriff

zu unterstützen. Gemeinsam wurden die OMF am Hinterhalt angegriffen, die schweren Waffen mit Artillerie und Kampfhubschrauber vernichtet, die Kämpfer der OMF zunächst mit Masse festgesetzt und dann durch die baresischen Polizeikräfte festgenommen.
Taktische Aufgabe für den Zugführer des PzGrenZg (PUMA) war es, den Angriff im Schwerpunkt zusammen mit dem links eingesetzten JgZg (GTK) im Gelände zu erkunden und zu planen.
Obwohl die Ausbildung bereits am Freitag begonnen wurde und bis Samstagabend andauerte, kam man das ein oder andere Mal doch in Zeitverzug, um die geforderten Arbeitsaufträge im Rahmen der Entscheidungsfindung zu erfüllen. Hptm d. R. Hildenbrand konnte am Ende der Ausbildung jedoch den Erfolg feststellen. In der anschließenden Aussprache wurde der Wunsch geäußert, diese Taktikweiterbildung öfter anzubieten. Zum Abschluss überreichte Hildenbrand dem Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Kanzek den gerade neu geschaffenen "Coin des Landesverbandes BW".

 

Aufbaukurs 1 der BezGrp Düsseldorf in Wesel am 02./03.04.2011.

- 10 Teilnehmer.

Zwischen SEELAND und WETTINA schwelt ein Konflikt, der dazu führt, dass seeländische Streitkräfte vermutlich in 3 Tagen WETTINA angreifen werden.
Anhand dieser Lage hatten die Teilnehmer die zeitlich begrenzte Verteidigung in PL ADLER und MÖWE zu planen. Nach dem Grundkurs war dies die erste Herausforderung an die Lehrgangsteilnehmer, eine Lage eigenständig zu bearbeiten. Sie mußten nun den neuen Führungsprozess, insbesondere die Entscheidungsfindung, erstmals komplett durcharbeiten.
Ebenfalls das erste Mal mußten die Lehrgangsteilnehmer einen LVU halten.
Nach einhelliger Meinung der Teilnehmer wurde der Stoff so "an den Mann" gebracht, dass alle die Aussage "Taktik macht Spass" bejahen konnten.
Alle wollen die Chance zur Weiterbildung nutzen und im November zum Aufbaukurs II wieder teilnehmen.

"Ihnen, Herr Jüttner, möchte ich noch auf diesem Wege herzlichen Dank für ihre hervorragenden Einsatz im Namen der Bezirksgruppe Düsseldorf aussprechen. Wir freuen uns bereits jetzt auf das Wochenende 19./20.11.2011."
Joachim Weber, OTL d. R., stv. Vorsitzender


Grundkurs in Nienburg am 25.-27.03.2011.

- 16 Teilnehmer.

Viel zu Verdauen hatten die Teilnehmer am Taktik-Grundkurs in Nienburg. OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und OTL a.D.d.R. Johannes Wermuth "fütterten" die Teilnehmer mit Grundlagen der Operation verbundener Kräfte, den Operationsarten, Schwerpunkt, Reserve, Verantwortungsbereich, Interessenbereich, Allgemeine Aufgaben in Landoperationen, Besondere Gefechtshandlungen, Führungsprozess mit der Entscheidungsfindung (Auswertung des Auftrages, Beurteilung der Lage, Entschluss), Kräfte Blau, Kräfte Rot, Nachrichtengewinnung und Aufklärung ...! Da natürlich trotz konzentrierter Arbeit noch vieles nachzubereiten bleibt, bekamen die Teilnehmer auch einiges an Lernmaterial ins Gepäck, als es am Sonntag voller neuer Eindrücke wieder nach Hause ging.


Erster Taktikkurs zur Vorbereitung der Einzelwettkämpfer DRM 2011 in HAMMELBURG.

- 16 Teilnehmer.

Mit 16 Teilnehmern aus den Führungsebenen ZgFhr, KpChef und BtlKdr war der Kurs zwar nicht ausgebucht, doch erfreulich mit erfahrenen Reservisten besetzt.

In Hammelburg, durch die Infanterieschule durch Logistik und Unterbringung "gesponsert", war der erste von zwei Vorbereitungskursen Taktik für die Einzelwettkämpfer aus dem gesamten Bundesgebiet eine runde Sache. OTL d. Res Klaus Frank (Sachbearbeiter militärische Förderung, VdRBw) hatte die Vorbereitungen umfassend getroffen, so dass die Taktiklehrer OTL a.D. Peter Wolfmeier und Klaus Kanzek sich auf das Inhaltliche konzentrieren konnten.

Auf der nunmehr schon berühmten (oder vielleicht auch berüchtigten) Insel OZEANIA war bereits das zweite Kontingent der Stabilisierungstruppen BASFOR (BARESIAN Stabilisation Force) zur Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung in BARESIEN eingesetzt, um die von den KAEBOZ (Kämpfer für die Befreiung Ozeaniens) geführten gewaltsamen Übergriffe auf die Bevölkerung, die Einrichtungen im Lande und auch gegen die BASFOR zu unterbinden. Als aktueller Höhepunkt der Aktivitäten war zu verzeichnen, dass KAEBOZ seit der Nacht ein Flüchtlingslager der UNHCR im AOR TF TIGER mit schweren Waffen beschossen, am Morgen einen JgZg im Hinterhalt gebunden haben und des weiteren verschiedene Gruppierungen der KAEBOZ im gesamten Raum der TF TIGER aktiv waren.

Für den BtlKdr TF TIGER galt es nun durch Einsatz seiner Kräfte dem entgegen zu wirken, den Jg Zg zu entsetzten und den Beschuss des Flüchtlingslagers nachhaltig zu unterbinden, sowie so vielen KABOZ wie möglich habhaft zu werden, um diese "aus dem Verkehr zu ziehen" um damit die Sicherheit im AOR wieder zu erhöhen. Der KpChef hatte deshalb den Auftrag, die KABOZ in ihren Stellungen für schwere Waffen durch Angriff zu werfen, diese dann festzusetzten und mit Hilfe von internationaler und örtlicher Polizeikräfte festzunehmen. Eine andere Kp musste den JgZg entsetzen.

Für den Zugführer kam es darauf an, seinen Auftrag, die rechte Flanke der angreifenden Kompanie zu schützen, durch geschickte Geländeauswahl so effektiv zu gestalten, dass er aus günstigen Stellungen den zusätzlich herangeführten KAEBOZ ein Eingreifen in das Gefecht um die Stellungen der schweren Waffen verwehren konnte und diese zudem auch noch mit Masse binden und festsetzen konnte.

Aufgrund dieser Lage mussten alle Teilnehmer auf ihrer jeweiligen Führungsebene eine Entscheidungsfindung gem. HDv 100/200 durchführen. Vorzutragen waren dann die Auswertung des Auftrages, der Entschluss mit Begründung und der nötigen Befehl sowie der Operationsplan und die Truppeneinteilung. Dass dabei die taktische Zeichen gem. APP6 angewandt wurden, war selbstverständlich.

Die Ausbildung war von Freitagabend bis Sonntagnachmittag geplant und forderte von den Teilnehmern doch einige Anstrengungen und volle Konzentration auf die z.T. auch zeitlich begrenzt waren. Als Ausgleich dafür konnte man sich am schönen Wetter während der Geländeerkundung und am Abend dann beim guten Essen in der UHG etwas erholen.

Der zweite Vorbereitungskurs wird vom 08. bis 10. April 2011 ebenfalls in Hammelburg durchgeführt; Restplätze stehen noch zur Verfügung!















                 


Ergänzungskurs 2011 in Nienburg vom 25. - 27.02.2011

- 20 Teilnehmer.

Am Wochenende vom 25. – 27.02.2011 führte der Reservistenverband seinen jährlichen Ergänzungskurs im Bereich der Taktikausbildung in der Clausewitz-Kaserne in Nienburg durch. Ziel dieser jährlich durchgeführten Veranstaltung ist es, das in den Grund- und Aufbaukursen erworbene Wissen aufzufrischen und zu aktualisieren.

In diesem Jahr hatten sich die Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Jüttner und OTL a.D. d.R. Wermuth dazu entschieden, dass die 20 aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmern eine Stabilisierungsaufgabe im Raum Torgelow in ihren Arbeitsgruppen bearbeiten mussten.

Nach einem militärischen Konflikt zwischen WESTICA und HEIDLAND hatten die Teilnehmer im 1. Teil des Seminars die Planung für den Einsatz des Einsatzverbandes 11 in der Stabililisierung in einer entmilitarisierten Zone durchzuführen. Erarbeitet werden mußten dabei Operationsplan und Befehl an die unterstellten Einheiten.

Im Lageteil 2 sollte auf Kompanieebene ein entdecktes und vorläufig gesichertes Waffenlager vor dem vermuteten Zugriff von ca. 160 Personen der irregulären Kräfte geschützt werden. Den Lehrgangsteilnehmern stand für die Erfüllung dieses Auftrages eine verstärkte Panzergrenadierkompanie zur Verfügung.

Die innerhalb der Arbeitsgruppen geführten Diskussionen trugen dazu bei, dass alle Arbeitsgruppen am letzten Tag umsetzbare Lösungen in Form von erstellten Funkbefehlen, Truppeneinteilungen und Operationsplänen präsentieren konnten.






Die Ortschaft OTTERSTADT hat es in sich!

Arbeitsreis Reserveoffiziere/ Unteroffiziere bildet Taktik im Hörsaal und im Gelände aus.

- 13 Teilnehmer.

War es das letzte Mal ein illegaler Checkpoint, so fand diesmal ein verdecktes Treffen von Warlords in OTTERSTADT nahe am Rhein satt.

Keiner der Einwohner des kleinen Ortes nördlich von Speyer hat es mitbekommen, dass die Versammlung von Renaer Clanchefs in der Nacht zum 30. jan durch UNIPOL mit Unterstützung der 3./ TF TIGER ausgehoben wurde und verifizierte Straftäter gefasst werden konnten.

Die Unterstützung der internationalen Polizeikräfte in PLAZA forderte vom Einsatzverband TF TIGER die Sicherung der Polizeikräfte aus einem "Äußeren Ring" und einem "Umschließungsring". Kenner der taktischen Weiterbildungen im VdRBw werden gleich die Lage und die Aufgabenstellung der Deutschen Reservistenmeisterschaft in VOLKACH erkannt haben.

Diese hatte Taktiklehrer OTL a.D. d. R. K. Kanzek kurzerhand in die Gegend von SPEYER verlegt, damit die Teilnehmer der Führungsebenen Kp-Chef und ZgFhr auch das entsprechende Umfeld vorfanden, um sich dort in der Geländeorientierung und der Beurteilung der Geofaktoren im Rahmen der Beurteilung der Lage zu üben. Dreizehn Teilnehmer, die mit Masse auch bereits an den vorausgegangenen Ausbildungsabschnitten teilgenommen hatten, stellten sich den Aufgaben. Diesmal war auch wieder ein junger aktiver Soldat dabei, der sich in seiner Freizeit noch etwas weiterbilden wollte. Dass hier mit den neuen taktischen Zeichen und den Vorgaben der neuen HDv 100/100 und 200 relativ unaufgeregt umgegangen wurde, zeigte dass die vorangegangenen Ausbildungen in SPEYER ihre Spuren hinterlassen hatten.

Die nächste taktische Weiterbildung der RK VORDERPFALZ ist für den 26.11.2011 geplant, Interessierte können sich bei der Geschäftsstelle in Speyer melden.


WEIBERSBRUNN in Männerhand!

Kreisgruppe Aschaffenburg lud in den Brunnenhof

- 20 Kursteilnehmer.

Die Kreisgruppe Aschaffenburg lud in den Brunnenhof in WEIBERSBRUNN (UNTERFRANKEN) zur ersten taktischen Weiterbildung 2011. Vorsitzender Olt d.R. Patrik Eberwein konnte 20 Teilnehmer begrüßen. OTL a.D.d.R. Kanzek hatte für sie die Lage und die Ausbildung vorbereitet und führte diese von Freitag- bis Samstagabend durch.

Inhalt war natürlich der neue Führungsprozess, der anhand einer Stabilisierungsoperation auf den Führungsebenen Kompaniechef und Zugführer durchgeführt wurde. Neben den theoretischen Grundlagen standen eine Geländebeurteilung mit Erkundung, die Entscheidungsfindung selbst mit dem Schwerpunkt Entschluss auf dem Programm. Bei der Geländeerkundung konnte man anhand der Reaktionen der Bevölkerung erkennen, dass die Reservisten in WEIBERSBRUNN gerne gesehen und gut bekannt sind. Zudem fand am Samstag auch noch ein gut besuchtes Lakefleischessen (Spessarter Köhlertradition) der RK im Vereinsheim statt.

Dafür hatten die Ausbildungsteilnehmer allerdings erst nach der Taktikausbildung Zeit, denn die Lage forderte sie. Es machte sich bei einigen Teilnehmern doch bemerkbar, dass die letzte taktische Ausbildung schon länger zurück lag. Dass die Veranstaltung ein Erfolg wurde und auch noch Spaß machte, dafür sorgte neben der angenehmen Umgebung vor allem die gute Laune(manchmal auch Galgenhumor) und die hervorragende Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen.

Im Schlussgespräch betonte Eberwein, dass er überrascht sein, wie er selbst durch die neue Form der Entscheidungsfindung hindurchgefunden hatte und mit dem Entschluss gar nicht so weit vom Lösungsvorschlag gelegen habe. Eine weitere Ausbildung in dieser Form sei bereits in seinem Terminkalender vorgemerkt.


Auf die Plätze - Fertig: Taktik!

Verbandsbereich III in Halle

- 20 Kursteilnehmer.

Am Wochenende 19. - 21. November führte der Verbandsbereich III erneut eine Taktische Weiterbildung für Reserveoffiziere und Reserveunteroffiziere mit Portepee im Raum Halle/Leipzig durch. Unter den rund zwanzig Teilnehmern vom Fähr d.R. bis zum Oberstlt d.R. waren erfreulicherweise zum zweiten Mal auch zwei weibliche Reserveoffiziere dabei. Die Organisation hatte die Landesgeschäftsstelle Berlin unter der bewährten Führung von Maj d.R, Ahrens übernommen. Als Tagungsort diente zum wiederholten Male das Tagungshotel MERCURE in Halle.

Die Weiterbildung stand unter dem Thema "Das Panzertruppen-Bataillon in der Verzögerung" und setzte die erste Fortbildung vom April diesen Jahres fort. Oberstleutnant a.D.d.R. Wermuth vermittelte wiederum anhand eines Ausschnittes aus der Übungslage WETTINA die Grundsätze der Gefechtsführung in dieser Operationsart, die Anwendung des Führungsprozesses und die Aufgaben des Bataillonskommandeurs in einer Verzögerungsoperation, nun allerdings im "laufenden Gefecht".

Aufgrund der Entwicklung der Lage mussten dann die Teilnehmer als "Kommandeure in spe" in einem Lagediktat rund fünfundzwanzig Meldungen der Kompanien über angreifende gegnerische Kräfte aufnehmen und in die Karte einzeichnen. Nach der Lagefeststellung waren die Teilnehmer in Arbeitsgruppen gefordert, als sie gemeinsam den Auftrag auswerteten und den Handlungsbedarf erkennen mussten. In der anschließenden Beurteilung der Lage mussten in verschiedenen Gruppenarbeiten nicht nur Schlüsse auf die Absichten des Feindes gezogen und die Lage des eigenen Verbandes "im laufenden Gefecht" beurteilt werden sondern auch stets Folgerungen für das eigene Handeln abgeleitet werden.

Das Ganze wurde aufgelockert, als Oberstleutnant a.D.d.R. Wermuth nach der Lagefeststellung und Beurteilung der Lage anderer Kräfte die Teilnehmer - mit Lunchpaket bestückt - auf einen Bus aufsitzen ließ und es zur Geländebesprechung in den Übungsraum westlich von Bad Liebenwerda hinausging.

Während der Geländebesprechung an vier Besprechungspunkten wurde die Planübung und die Theorie schnell konkret und die Grundsätze aus dem Hörsaal begreifbar, als es darauf ankam, die verschiedenen Taktischen Zeichen, Striche und Symbole ins Gelände zu übertragen. Abstrakte Meldungen, Lageschilderungen, Stellungen und Geländeverhältnisse konnten so mit Leben erfüllt werden und die dabei vermittelten Grundsätze der Verzögerung verinnerlicht werden.

Zurück im Hörsaal, fiel die Entscheidungsfindung aufgrund dieser gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten deutlich leichter. Und so konnten rasch verschiedene Möglichkeiten des eigenen Handelns entwickelt werden, die - gegeneinander abgewägt - zu zweckmäßigen Entschlüssen führten. Aufgrund des Entschlusses galt es schließlich, einen Gefechtsbefehl nach dem Merkwort "FNAKI" an die Kompanien und die Kampfunterstützung zu geben.

Auch bei den gemeinsamen Mahlzeiten und abends fanden die Teilnehmer zu intensiven Gesprächen zur Taktik und Sicherheitspolitik in der überaus angenehmen Atmosphäre des Hotel MERCURE. Am Ende des Wochenendes hieß es dann für alle: "Ausbildungsziel erreicht, Verzögerungsgefecht erfolgreich geführt."

Für die Teilnehmer ist klar, wenn WETTINA wieder verteidigt werden muss, befehligen die Herren und Damen ihre Truppen wieder gerne in das Gefecht.


Illegale Checkpoints nördlich Speyer durch verstärkte Jägerkompanie aufgelöst!

Arbeitsreis Reserveoffiziere Taktik bildet im Hörsaal und Gelände aus.

- 21 Kursteilnehmer.

Die 21 Teilnehmer (davon 10 aus der Kreisgruppe Vorderpfalz) der Taktikweiterbildung in SPEYER amüsierten sich zwar anfangs etwas über die Idee des angenommenen Konflikts der autonomen Provinz RENA, die beiderseits des Rheins gelegen war, kamen dann aber sofort auf den Boden der Tatsachen zurück.

OTL a.D.d.R. Klaus Kanzek vom Arbeitskreis Taktiklehrer im VdRBw führte die Reservisten von der Ausgangslage, über das Einsatzszenario und den ROE direkt in die Lageentwicklung und so in die zu lösende Taktikaufgabe.

Eine verstärkte Jägerkompanie, die im Rahmen eines Einsatzverbandes in einer Stabilisierungs- operation im Raum GERMERSHEIM eingesetzt war, hatte den Auftrag, zwei illegale Checkpoints der Kämpfer für die Befreiung RENAS auf Zufahrtsstraßen zu einem UNHCR- Flüchtlingslager bei OTTERSTADT zu aufzulösen und den ungehinderten Zugang zum Lager zu gewährleisten.

Der Kompanie standen in zwei benachbarten illegalen Checkpoints ca. 70 Kämpfer, die mit Gewehren, RPG, Mörsern auf Pickups und sogar einigen BTR ausgestattet waren gegenüber.

Die Arbeitsaufgabe für die Teilnehmer war, auf den Ebenen Kompaniechef und Zugführer im Rahmen der Entscheidungsfindung einen Entschluss zu fällen, diesen in einen Operationsplan und einen Befehl umzusetzen. Nach der Einweisung im U-Raum wurde das Gelände im Verlauf einer Erkundung beurteilt. Daraufhin erfolgte nach der Beurteilung der gegnerischen Kräfte/Akteure, der zivilen Lage und der eigenen Lage das Herausarbeiten der Möglichkeiten des Handelns, aus denen nach der Bewertung der Entschluss gefällt wurde.

Klaus Kanzek verteilte an die verschiedene Arbeitsgruppen die Aufgaben, die im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen in der Kurpfalz-Kaserne gelöst wurden.

Nach ca. 2 Stunden intensiver Arbeit wurden die Ergebnisse durch die Gruppensprecher vorgetragen, wobei hier bemerkenswerterweise vom OG d.R. bis zu, O d.R. jeder Dienstgrad vertreten war und anerkennenswerte schlüssige Begründungen zu den jeweiligen Entschlüssen geliefert wurden. Dies verdeutlichte deutlich das Interesse der Reservisten an dieser Form der militärischer Weiterbildung,die den Führungsebenen gerecht wurde. Die Lösungen der Gruppen kamen bis auf ein oder zwei Details an die Lösungsvorschläge des Leitenden heran und wurden von entsprechend gewürdigt. Dieser Tag kann als Erfolg für die Teilnehmer gewertet und somit als weiterführend für den Verband gesehen werden.

Dies brachte auch Oberst d.R. Anders (Ehrenvorsitzender der Landesgruppe) im Schlussgespräch zum Ausdruck. Er bedankte sich bei OTL a.D.d.R. Kanzek und verabschiedete am Ende der Veranstaltung die Teilnehmer.

Die nächsten Termine der AKRO-Taktik:

  • 29. Januar 2011 taktische Weiterbildung
  • 18. Juni 2011 Weiterbildungsfahrt
Da die Plätze begrenzt sind, ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich.


"Grundlagenseminar" der Bezirksgruppe Düsseldorf

06. - 07.11 2010 in Nettetal

- 15 Kursteilnehmer.

OTL a. D. d. R. Wolfram Jüttner freute sich darüber, dass nach mehrjähriger Pause in der Bezirksgruppe Düsseldorf wieder an die Taktik herangegangen wird.

Dabei gab es für die Teilnehmer viel zu Verdauen, wurden sie doch mit Grundlagen der Operation verbundener Kräfte, den Operationsarten, Schwerpunkt, Reserve, Verantwortungsbereich, Interessenbereich, Führungsprozess mit der Entscheidungsfindung (Auswertung des Auftrages, Beurteilung der Lage, Entschluss), Kräfte Blau, Kräfte Rot, Nachrichtengewinnung und Aufklärung ...! "gefüttert". Da natürlich trotz konzentrierter Arbeit noch vieles nachzubereiten bleibt, bekamen die Teilnehmer auch einiges an Lernmaterial ins Gepäck, als es am Sonntag voller neuer Eindrücke wieder nach Hause ging.

Man einigte sich darauf, die Ausbildung weiter zu forcieren - der nächste Lehrgang - als Aufbaukurs I - soll im März oder April 2011 stattfinden!


"Combined" schon immer - aber diesmal auch "Joint"

Taktikweiterbildung der BezGrp Oberbayern am 6. 11. 2010

- 21 Kursteilnehmer.

Dass bei den Taktikweiterbildungen der BezGrp Oberbayern Teilnehmer aus allen Organisa-tionsbereichen der Streitkräfte teilnehmen ist eigentlich selbstverständlich. Aber diesmal konnte der Leitende Hptm d.Res Martin Zangerl zum ersten Mal ein Reserveoffizier der italienischen Streitkräfte begrüßen. Oberleutnant d. Res. Riccardo Salvatore, ein Zug-führeroffizier der italienischen Gebirgsartillerietruppe, der in Oberbayern arbeitet und wohnt und Mitglied im VdRBw ist, nahm erstmalig an einer taktischen Weiterbildung teil. Bezirksorganisationsleiter Lindenberg freute sich über die Teilnahme von 21 Kameraden, die sich an diesen Samstag für die Führerweiterbildung entschieden hatten.

OTL a. D. d. R. Klaus Kanzek hatte die Planübung in Anlehnung an die Heeresausbildungslage WETTINA des Taktikzentrums des Heeres kurzerhand an die AMPER verlegt. Der Einsatzverband TIGER hatte im Rahmen einer Stabilisierungsoperation den Raum durch Patrouillen und Checkpoints zu überwachen. Als OMF (Opposing Militant Forces) die LOC (Line Of Communications), Brücken über die Amper und das benachbarte Wasserkraftwerk in SCHÖNGEISING mit Mörsern unter Feuer nahmen, wurde die Reserve des Einsatzverbandes, vstk 4./JgBtl 111 zur Abwehr der Gefährdung in Marsch gesetzt, mit dem Auftrag das Mrs-Feuer zu unterbinden die beteiligten "Kämpfer für die Befreiung SEENLAND" festzunehmen.

Der KpChef 4./- war seiner Kompanie voraus gerade an einen guten Übersichtspunkt im Gelände angekommen, der Angriff sollte beginnen, als ein weiterer gegnerischer Mrs-Angr auf die Wallfahrtskirche in GARFRATH für eine Auftragsänderung sorgte.

Aufgabe des Kompaniechefs 4./111 war es im Rahmen einer erneuten Entscheidungsfindung den Entschluss zu fällen, beide Stellungen in vorl OpPl zu berücksichtigen und die entsprechenden Befehle zu geben.

Gleichzeitig versetzte der Leitende den ZgFhr des vstk II.JgZg in die Lage u. a. mit Unterstützung der Art den Angriff auf die neue Mrs-Stellung im LEXHOF selbständig zu führen.

Eine freudige Überraschung für OTL Kanzek ergab sich am Rade, als sich mit Fw d. R. Eckhardt Haas ein weiterer ABC-ist im Teilnehmerkreis zu erkennen gab. Haas war in den 60-iger Jahren in der 1./ABCAbwKp 653, als diese das Lager STEGSKOPF übernahm, das Lager auf dem TrÜbPl DAADEN, in den in 2011 die Deutsche Reservistenmeisterschaft stattfindet. Zufälle gibt's!

Aufbaukurs III Taktik - Veranstaltung des Bundesverbandes vom 15. bis 17. Oktober 2010 in Nienburg-Langendamm

EinsBtl 11 in der Verzögerung - laufendes Gefecht

- 11 Kursteilnehmer.
Der zwischen SEELAND und WETTINA Konflikt ist eskaliert und hat dazu geführt, dass seeländische Streitkräfte seit heute morgen, dem 10., WETTINA angreifen. Um 14:00 Uhr droht ein Einbruch bei 3. Kp EinsBtl 11!
Anhand dieser Lage hatten die Teilnehmer das Gefecht so zu planen, das Einbruch verhindert wird, geordnetes Ausweichen in PL MÖWE durchgeführt werden und somit der Zusammenhang der Gefechtsführung aufrechterhalten werden kann. Dies war die erste Herausforderung an die Lehrgangsteilnehmer, den neuen Führungsprozess im laufenden Gefecht anzuwenden und einen Gefechtsbefehl zu erarbeiten.
Nach einhelliger Meinung der Teilnehmer haben die erfahrenen Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und Johannes Wermuth den Stoff so "an den Mann" gebracht, dass alle die Aussage "Taktik macht Spass" bejahen konnten. Die Lehrgangnsteilnehmer bedankten sich bei dafür mit einer Flasche "Rebensaft".
Alle wollen die Chance zur Weiterbildung nutzen und am Ergänzungskurs 2011 wieder teilnehmen.

Die Deutsche Reservistenmeisterschaft 2011 nimmt Gestalt an!

Die DRM 2011 wird vom 16. bis zum 18. September 2011 im Raum des TrÜbPl DAADEN vom WBK II organisiert und in Zusammenarbeit mit dem VdRBw durchgeführt.

Neben den Mannschaftswettbewerben finden Einzelwettkämpfe satt, in denen Reservisten der Führungsebenen Zugführer, Kompaniechef und Bataillonskommandeur an den Start gehen. Dafür und ganz besonders für den Einzelwettkampf erstellen die Taktiklehrer im VdRBw die Rahmenlage und die taktische Aufgabe. Die Einzelwettkämpfer müssen neben den auch für die Mannschaften geforderten Disziplinen zusätzlich eine taktische Aufgabe auf ihrer Führungsebene lösen. Also hohen militärischen Anforderungen gewachsen sein! Diese Taktikaufgabe stellt sie die Lage eines Einsatzverbandes in einer Stabilisierungsoperation v und verlangt einen Entschluss über den Einsatz der Kräfte und Mittel ab. Das Ganze läuft unter den Voraussetzungen der neuen Führungsvorschriften und taktischen Zeichen.

Da eine solche umfangreiche Lage nicht so einfach aus dem Ärmel zu schütteln ist, haben sich die Taktiklehrer diesmal unter Leitung von OTL a.D.d.R. Rudi Obaron schon zum zweiten Mal in Hammelburg getroffen um diese zu bearbeiten. Mitarbeiter sind auch diesmal die OTL a.D.d. R. Johannes Wermuth, Peter Wolfmeier und Klaus Kanzek, die z.T. Schon die dritte DRM vorbereiten. Neben diesen Zusammenziehungen ist auch eine Menge Heimarbeit notwendig, denn im Detail liegt der Schwerpunkt. Unterstützung erhalten die Taktiklehrer durch die Truppenfachlehrer der Infanterieschule und abschließend durch das Taktikzentrum des Heeres, das dann "den Segen gibt".

Aber es ist nicht nur mit dieser einen taktischen Lage getan, denn der VdRBw bietet in 2011 zwei Vorbereitungsseminare für die DRM an, bei denen natürlich nicht die scharfe Aufgabe gestellt wird, sondern es muss eine andere Lage sein. Also wird eine weitere Lage als Ausbildungsalge erstellt, die dann von den Teilnehmern zur Vorbereitung bearbeitet wird.
Die Taktiklehrer werden im 1. Halbjahr 2011 in der Infanterieschule in Hammelburg diese Ausbildung durchführen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass nur diejenigen eine Chance auf vordere Plätze bei der DRM haben, die auch an der Ausbildung teilnehmen!


Arbeitsplatz eines Taktiklehrers


Vortrag der "Idee des Gefechts"


Die Crew an der Karte


Das Gefecht auf der Lagekarte

Eine Taktikausbildung in HOF lohnt sich immer.

Diesmal: Römer, Hinterhalt und natürlich "Schlappenbier" mit Feuerwerk.

Im AOR der TF TIGER wird der Checkpoint der 3./- von OMF - Opposing Militant Forces - mit Mörsern, Handwaffen und Panzerabwehrraketen angegriffen und droht genommen zu werden.
Die vom Chef 3./- zur Verstärkung befohlenen Kräfte geraten in einen Hinterhalt und sitzen fest. Nun ist der Kommandeur gefordert.
Soweit ganz kurz die Lage, in die die Teilnehmer der taktischen Weiterbildung in HOF gestellt wurden. Die BezGrp OBERFRANKEN hatte zur Weiterbildung geladen, der OrgLtr Harald Zeng bot zusammen mit den Bea MifFörd Kamerad Hofmann den Rahmen, die dann der Taktiklehrer K. Kanzek nach Begrüßung durch den Vorsitzenden OTL a.D. Reichmann durchführte.
Man hatte sich vorgenommen das umfangreiche Programm von Freitag bis Samstag Abend einschließlich einer Geländeerkundung zu absolvieren.
Aufgrund einiger anderer Veranstaltungen und des Ferienbeginns in Bayern waren leider nur elf Teilnehmer angereist, denen dann aber volles Programm geboten wurde. Aufgrund der idealen Zusammensetzung konnte je eine Arbeitsgruppe für die Führungsebene des ZgFhrs eines JgZg, des KpChefs einer vstkPzGrenKp und des Kommandeurs der TF gebildet werden, die dann ebenen gerecht die Entscheidungsfindung durchführte und nach dem Entschluss einen vorl OpPl bzw. eine Funkbefehl erarbeiteten. Dass daneben Informationen über die neue Entscheidungsfindung, die neuen taktischen Zeichen und diesmal die Wirkungsweise der Streitkräfte gemeinsamen Feuerunterstützung STF gegeben wurden ist obligatorisch. Dass allerdings nach der Freitagsausbildung zum genüsslichen "Schlappenbier"(siehe Bericht von 2009, auf dieser Seite weiter hinten) OTL.d.R. Link über die Wirkungsweise der römischen Phalanx vortrug, war neu und überraschend informativ. Den Vortrag rundete dann das Feuerwerk ab, das der OrgLtr extra für diesen Tag bei dem zufällig in der Nachbarschaft statt findenden Volksfest organisiert hatte. Der Samstag stand dann in Zeichen der Geländeerkundung, die bei bayerischen Wetterbedingungen - viell Sonne und weiß-blauer Himmel - durchgeführt wurde und nur durch ein fränkisches "Schäufele" als Mittagsverpflegung unterbrochenwurdee bevor man sich der weiteren Beurteilung der Lage zu wandte.
Die kleine Bilderstrecke dokumentiert den Ausbildungsverlauf: Begrüßung durch OTL A.D. Reichmann, die römische Phalanx mit OTL d.R. Link und ein Schlappenbier, die typische Geländeerkundung - eine Gruppe im weiten Gelände, die Geländeeinweisung durch OTL d.R.Krug, das fränkische Schäufele.
Wie gesagt: Taktikausbildung in HOF mach immer Spaß!

Taktische Weiterbildung für die Führungsebenen Kp-Chef und BtlKdr am 03.07.2010 des Bez OBB in Fürstenfeldbruck

- 14 Kursteilnehmer.

Land unter am Ammersee und trotzdem 4:0 gewonnen!

Ausgerechnet am Superspieltag der Fußball-WM (DEU-ARG) plante der Bezirk Oberbayern in Fürstenfeldbruck eine Taktische Weiterbildung für die Führungsebenen Kp-Chef und BtlKdr. Der Organisationsleiter Armin Lindenberg hatte aber an alles gedacht!
OTL a.D. d.R. Kanzek bereitete die Planübung vor und lehnte sich dabei an eine "Hosentaschenlage" des Taktikzentrums des Heeres an, die er kurzerhand in das Gelände um den Ammersee legte.
Der Einsatzverband hatte im Rahmen einer Stabilisierung den Raum zu überwachen und führte aus einem Feldlager heraus Patrouillen durch und betrieb Checkpoints.
Kräfte im CP 4 wurden durch irreguläre Kämpfer mit Mörsern, RPG und Scharfschützen angegriffen. Die zur Verstärkung eingesetzte BtlRes wurde vor dem Tunnel bei ECHING und der AMPERBRÜCKE angesprengt, von weiteren Kämpfern angegriffen und gebunden. Diese Kp konnte wegen des vorherrschenden Hochwassers nicht von der Straße ausweichen, zumal der Tunnel auch noch geflutet wurde!
Aufgabe des Kommandeurs war es nun im Rahmen der Entscheidungsfindung einen Entschluss zu fällen um die 3./- und auch den CP 4 zu entsetzen.
Bei dem wohl heißesten Tag dieses Sommers wurden die Erkundungen im Gelände durchgeführt. Die Kp-Chefs mussten dabei auch den Angriff ihrer vstkJgKp beiderseits CP 4 und den Entsatz der CP-Mannschaft in RIEDEN am AMMERSEE erkunden und planen.
Leider musste der Ausbildungstag etwas gekürzt werde, damit man in der UHG der Offizierschule der Luftwaffe in FFB das wichtige Fußballspiel miterleben konnte. Man schaffte es so gerade kurz nach dem etwas zu schnellen 1:0, konnten die denn nicht etwas warten!

Aufbaukurs I Taktik am 23.04. - 25.04. 2010 in NIENBURG

- 13 Kursteilnehmer.

Zwischen SEELAND und WETTINA schwelt ein Konflikt, der dazu führt, dass seeländische Streitkräfte vermutlich in 3 Tagen WETTINA angreifen werden.
Anhand dieser Lage hatten die Teilnehmer die zeitlich begrenzte Verteidigung in PL ADLER und MÖWE zu planen. Nach dem Grundkurs war dies die erste Herausforderung an die Lehrgangsteilnehmer, mußten sie doch den neuen Führungsprozess, insbesondere die Entscheidungsfindung, erstmals komplett durcharbeiten.
Ebenfalls das erste Mal mußten die Lehrgangsteilnehmer einen LVU halten.
Nach einhelliger Meinung der Teilnehmer haben die erfahrenen Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und Johannes Wermuth den Stoff so "an den Mann" gebracht, dass alle die Aussage "Taktik macht Spass" bejahen konnten.
Alle wollen die Chance zur Weiterbildung nutzen und im September zum Aufbaukurs II wieder kommen.

 
Taktische Weiterbildung des LV Baden-Württemberg vom 23. bis 24. April 2010 in STETTEN a.k.A.

OTL d.R. Kempf begrüßte 13 Teilnehmer, die sich am 23.und 24. April den Aufgaben der taktischen Lage stellten, die OTL a.D. d.R. Kanzek vorbereitet hatte: In der Nacht hatten gewaltsame Übergriffe in STETTEN sechs Menschenleben gefordert; gewaltsame Demonstrationen folgten.
Das Feldlager TF TIGER in SIGMARINGEN wurde mit Raketen angegriffen.
In THIERGARTEN (NU074268) wurde das Wasserkraftwerk von ca. 40 Kämpfern vermutlich der BLP gewaltsam besetzt, die Techniker der wurden als Geiseln genommen. Das E-Werk wurde abgeschaltet, alle Schleusentore geschlossen und durch Sprengvorrichtungen abgesichert.
Das Wasserkraftwerk wurde durch Kräfte in den Steilhängen hart südlich der DONAU überwacht; Straßensperren rund herum errichtet. Gleichzeitig wurden illegale Checkpoints auf den Zufahrtsstrassen eingerichtet. In LAITZ(NU 1148) rotteten sich ca. 40 und in STETTEN ca. 30 bewaffnete Kräfte vermutlich der DIF zusammen. In ABLACH(NU1618) wurden zehn Mitarbeiter des UNHCR von Unbekannten in ihrem Verwaltungsgebäude festgesetzt. Seit 0400 Uhr waren Sitzblockaden auf den Zufahrten zu den CP 8 und 9.
Für SIGMARINGEN wurden wiederum massive Demonstrationen vor dem Feldlager und in der Stadt für den heutigen Tag angekündigt.
So war die Lage, in der sich die 2./TF TIGER befand, als diese den Befehl erhielt, das Kraftwerk so funktionstüchtig wie möglich zu nehmen und die Geiseln zu befeien. Zur Unterstützung wurde die vstk PzGrenKp auf Zusammenarbeit mit Fallschirmjägern, Pionieren, Feldjägern und Transport-, sowie Kampfhubschraubern angewiesen. Die kniffelige Lage erhellte sich für die Teilnehmer nach der Erkundung vor Ort etwas mehr und brachte vor allem durch die Sachkenntnisse von Hptm d. R. Mihalek - erfahrener Fallschirmjäger - sehr zweckmäßige Ergebnisse. Beim Ansatz der Kräfte, die nach Lufttransport schnell zu Einsatz kamen war wichtig, dass die Pionierkräfte in angemessener Stärke vorne mit eingegliedert und die kurzzeitig zur Verfügung stehenden Kampfhubschrauber gezielt eingesetzt wurden.

In der Durchführung kam es darauf die verschiedenen Kräfte, die sich auch noch an unterschiedlichen Orten im AOR befanden zeitlich genau zu koordinieren um sie zum Einsatz zu bringen. Dass dies zu schaffen war, zeigten die erarbeiteten Befehle für diesen Einsatz. Es war von Vorteil, dass die Teilnehmer unterschiedlichen Truppengattungen angehörten und so ihre Spezialkenntnisse einbringen konnten.
Grundkurs Taktik - Veranstaltung des Bundesverbandes vom 26. bis 28. März 2010 in Nienburg-Langendamm
Viel zu Verdauen hatten die Teilnehmer am Taktik-Grundkurs in Nienburg. OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und OTL a.D.d.R. Johannes Wermuth "fütterten" die Teilnehmer mit Grundlagen der Operation verbundener Kräfte, den Operationsarten, Schwerpunkt, Reserve, Verantwortungsbereich, Interessenbereich, Allgemeine Aufgaben in Landoperationen, Besondere Gefechtshandlungen, Führungsprozess mit der Entscheidungsfindung (Auswertung des Auftrages, Beurteilung der Lage, Entschluss), Kräfte Blau, Kräfte Rot, Nachrichtengewinnung und Aufklärung ...! Da natürlich trotz konzentrierter Arbeit noch vieles nachzubereiten bleibt, bekamen die Teilnehmer auch einiges an Lernmaterial ins Gepäck, als es am Sonntag voller neuer Eindrücke wieder nach Hause ging.
 

Taktikausbildung am 13.03.2010, KrsGrp Würzburg in Veitshöchheim, 13 Teilnehmer

Aus dem Verfügungsraum in das Begegnungsgefecht!

Der EinsVerb 501 marschiert aus dem VfgR VEITSHÖCHEIM in den AOR nördl. ARNSTEIN um die entmilitarisierte Zone zwischen SAALE und WERN zu überwachen, als saaliensiche Streitkräfte in diese Zone eindringen, um die WERN-Übergänge bei ARNSTEIN wieder in Besitz zu bringen. Dies erfordert einen neuen Ansatz der Kräfte des EinsVerb jetzt zum Auffangen der SAL SK.

Genau das machten auch die 13 Teilnehmer des Taktikseminars, das die Kreisgruppe Würzburg am 23. März ganztägig durchführte. Anhand der Lage SAALIEN wurden zunächst Inhalte der neuen HDV 100/100 erläutert, die neuen taktischen Zeichen vorgestellt und in den Entscheidungsfindungsprozess eingewiesen, bevor man sich auf den Spuren des marschierenden Einsatzverbandes - eines vstk PzBtl - in das Gelände nördlich von ARNSTEIN aufmachte um als KpFüGrp der 2./ Kp das Auffangen des Vorausverbandes zu erkunden.

Die Erkundung im Gelände erbrachte Eindrücke, die zum zweckmäßigen Einsatz der beiden PzZg und des PzGrenZg sowie der erforderlichen Minensperre führten. Mit einem Blick aus der Sicht der angreifenden saaliensischen Kräfte konnten die Ergebnisse dann noch überprüft werden.

Zurück im Lehrsaal der Balthasar Neumann Kaserne wurde die Beurteilung der Lage fortgeführt und der Entschluss gefasst.

Der Kreisvorsitzende, OFA d.R. Zeplin, freute sich über die zahlreiche Teilnahme und die rege Mitarbeit an diesem ersten Taktikseminar seit längerer Zeit. Man kam überein, dass weitere Ausbildungen der taktischen Weiterbildung geplant werden sollten.

 

Ergänzungskurs 2010 vom 26.02. - 28.02. in Nienburg

Vom 26.02. - 28.02.2010 zog der Ergänzungskurs Taktik wieder 18 Reservisten aus ganz Deutschland nach Nienburg (Weser) in die Clausewitz-Kaserne.

Unter hervorragenden organisatorischen Rahmenbedingungen konnte man sich dieses Jahr ganz auf die Planung einer Stabilisierungsoperation konzentrieren – im fiktiven OZEANA, dem man die Verwandschaft zu realen Einsatzgebieten wie dem Balkan oder Afghanistan aber sofort anmerkte.

Auch wenn es sich bei den Teilnehmern um „Veteranen“ der vorgeschalteten Grund- bzw. Aufbaukurse Taktik auf Bundesebene handelte, so forderte die komplexe Lage, der Einsatz multinationaler Verbände wie auch die zahlreichen Veränderungen auf dem Gebiet der taktischen Zeichen (APP 6a) die volle Konzentration der Teilnehmer unter Anleitung der Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Jüttner und OTL a.D. d.R. Wermuth.

In den Arbeitsgruppen gelang es dann auch durch vollen Einsatz des bisher erworbenen und aktuell aufgefrischten taktischen Geschicks, die demilitarisierte Zone zu schützen und durch geschickten Einsatz der multinationalen Kräfte ein illegales Waffenlager vor dem Zugriff irregulärer Kräfte zu sichern.

Mit den bundesweiten taktischen Weiterbildungen steht allen Mitgliedern des Reservistenverbandes eine hervorragende Möglichkeit offen, das in der Truppe oft nur rudimentär ausgebildete oder inzwischen veraltete Taktikwissen auf den neuesten Stand zu bringen und zu halten. Die erfreuliche Interessentenentwicklung z.B. im Bereich des Grundkurses ist ebenso wie die konstant hohen Teilnehmerzahlen beim Ergänzungskurs ein Zeichen dafür, dass die Reservisten dies zu schätzen wissen.

 

Taktische Weiterbildung des Arbeitskreises der Reserveoffiziere (AKRO) der Kreisgruppen Vorderpfalz, Westpfalz und Rheinhessen

Am 23. Januar wurde das erste Seminar zur Verbesserung der Führungsfähigkeit durch taktische Weiterbildung im Jahr 2010 in der Kurpfalz-Kaserne in Speyer durchgeführt. 20 Teilnehmer aller Dienstgradgruppen waren der Einladung des Organisationsleiters Hptm d.R. Heisam El-Araj gefolgt.

                       

Dieses Mal hatte der Taktiklehrer des VdRBw OTL a. D. d. R. Klaus Kanzek eine taktische Lage in der Operationsart Verteidigung ausgewählt. Auf der Basis der Ausbildungslage WETTINA, die für alle Truppenschulen des Heeres und auch für den Arbeitskreis Taktiklehrer im VdRBw die maßgebende Ausbildungsgrundlage darstellt, wurden die Grundzüge der Operationsart Verteidigung, die neuen taktischen Zeichen und der Führungsvorgang geübt. Im Rahmen des neuen Aufgabenspektrums war ein deutscher Einsatzverband, ein vstk PzBtl zur Überwachung einer entmilitarisierten Zone eingesetzt, als starke militärische Kräfte des Nachbarstaates in diese Zone eindrangen um eine von diesem Staat historisch begründete Landesgrenze wieder zu nehmen. Der Einsatzverband änderte den Auftrag für seine Kompanien und die 2.Kompanie, die für die Teilnehmer der Übungstruppenteil war, bekam den Auftrag, die Spitzenkompanien der eingedrungen Kräfte aus eilig bezogenen Stellungen aufzufangen um die Voraussetzungen für einen Gegenangriff zu schaffen, bei dem durch die Kräfte des Bataillons die eingedrungenen Streitkräfte geworfen werden sollten, damit die Integrität der demilitarisierten Zone wieder hergestellt werden konnte. Es ging um Minuten zudem der zügige Anmarsch auch noch durch demonstrierende Bewohner einer Kleinstadt zu scheitern drohte. Schwerpunkt der Beurteilung der Lage war in diesem Falle die Geländebeurteilung, die anhand der Karte erfolgte, da die 2. Kompanie noch keinen Einblick in das vorgesehene Gelände hatte. Es kam jetzt darauf an ehedem erlerne Kartenlesekunst wieder hervorzukramen und anhand der eingezeichneten Informationen die Höhenunterschiede, gedeckte Anmarschwege, Beobachtungsmöglichkeiten und geschützte Stellungen zu erkennen und so zu bewerten , dass man in einem Befehl die Züge mit zweckmäßigen Aufträgen versorgen konnte.

Da die taktische Ausbildungslage im Szenario eines Einsatzes im Ausland angesiedelt war, war es nur verständlich, dass nebenbei auch eine rege Diskussion über die jüngsten Vorfälle in Afghanistan, sei es bei der Bewältigung der Tanklastwagenbedrohung oder der Abwehr eines auf den Checkpoint rasenden Fahrzeuges handelte. OTL Kanzek erläuterte hierzu die anzuwendenden militärischen Verfahren. Sehr hilfreich waren die Beiträge insbesondere eines Teilnehmers, der mehrfach im Auslandseinsatz war und die Bewertung eines teilnehmenden Juristen. Von den Teilnehmern wurden insbesondere die als mangelhaft empfundene Unterstützung der Soldaten im Auslandseinsatz durch die Politiker und die nun hervorgerufene Unsicherheit der vor Ort eingesetzten Führer erörtert.

Zum Abschluss der Ausbildung konnte man sich bereits auf den Termin für die nächste taktische Weiterbildung im Jahr 2010 einigen und hat den 02.Oktober als Taktikausbildungstag in der Kurpfalzkaserne in Speyer festgelegt.

 

Taktische Weiterbildung im Wehrbereich III 11.-12.12.2009

Vom 11.12.2009 bis zum 12.12.2009 veranstaltete die Geschäftsstelle Halle, des Reservistenverbandes, eine Taktische Weiterbildung zum Thema "Nachrichtengewinnung und Aufklärung". Teilnehmer waren 24 Stabsoffiziere, Offiziere und Portepeeunteroffiziere der Reserve. Unter Leitung des Oberstleutnants a.D. d.R. Johannes Wermuth, u.a. letzte Verwendung bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2004 Taktiklehrer an der Offizierschule des Heeres (OSH) in Dresden, hatten die Lehrgangsteilnehmer ein straffes Wochenendprogramm zu absolvieren. Ziel war die Vorbereitung auf die Teilnahme am Wehrbereichswettkampf 2010.

Am Freitag, den 11.12.2009, wurden ab 17 Uhr die aktuellen Fähigkeiten der Bundeswehr zur Aufklärung vorgestellt. Anschaulich, teilweise mit Lehrfilmen der Truppe untermauert, zeigte Wermuth die neuen Waffensysteme wie z.B. den Spähwagen "Fennek", das Gefechtsfeldaufklärungssystem "LUNA", den Kampfhubschrauber "TIGER" oder die Flottendienstboote der Marine. Letzteres freute besonders die zwei Offiziere der Marine, welche als "Exoten" an dieser sonst nur vom Heer frequentierten Veranstaltung teilnahmen.
Aber auch die neuere Militärtechnik des Heeres, außerhalb der NATO, wurde vorbereitend für den nächsten Tag erläutert und gezeigt.
Der "Herrenabend" schloss ab 21 Uhr in gemütlicher Runde im Tagungshotel MERCURE an, wo so manche noch offene Frage erörtert und die kameradschaftlichen Beziehungen gepflegt werden konnten. Wobei "Herrenabend", wie im Zeitplan geschrieben, nicht wirklich passte, da sich im Hörsaal auch eine Frau Oberleutnant interessiert den taktischen Verfahren widmete.

Ab 08 Uhr setzte Wermuth dann am Samstag mit der Lage fort. Szenario war der ursprüngliche Auftrag der Bundeswehr zur Unterstützung der Verteidigungsarmee des Landes WETTINA (Blau), den Angriff der seeländischen Truppen (Rot) aufzuklären und die gewonnenen Informationen in die Lagekarte des Bataillonskommandeurs zu übernehmen. Dabei galt es aktuelle taktische Zeichen der NATO und Verfahren der angreifenden seeländischen Streitkräfte zu erlernen und den Umgang mit der Karte zu trainieren. Nicht zuletzt das Lagediktat, als ständige Informationsfolge zu Beobachtungen der gegnerischen Aktivitäten, in die Karte zu übernehmen, führte die Lehrgangsteilnehmer so manches Mal an ihre Grenzen.
Nach vielen Übungen am Nachmittag und einem Ausblick auf das nächste Taktikseminar zum Thema "Verzögerung" am 09./10. April 2010, schloss Wermuth gegen 18 Uhr und entließ die Lehrgangsteilnehmer zur Erholung in ein kurzes Restwochenende.

Resümee zum Schluss: Rundum eine gut organisierte und fachlich fundierte Veranstaltung mit hohem Informationswert. Übungen zur Festigung und Aufarbeitung des sehr umfangreichen Programms sind jedoch unerlässlich.

Andy Öhlschläger
Oberleutnant zur See d.R.

 

Aufbaukurs II 2009 vom 20. - 22.11. in NIENBURG

Lage WETTINA

Das EinsBtl 21 im Angriff.

Die Lage

Feind

SEELAND greift seit dem 09 jun abends mit 1.(SEL)MechInfDiv rechts in den Raum HALLE und 2.(SEL)MechInfDiv links, hier SP, in den Raum DRESDEN, als HptKr der OpGrp SEELANDS an. 3.(SEL)PzDiv z.Zt. als FolgeKr im Raum ca. 50 km südlich BERLIN.
Der Angr der re eingesetzten 1.(SEL)MechInfDiv wurde im Raum Halle durch die 2.(WET)MechDiv zum Stehen gebracht und durch den Angr der MN EinsDiv WEFOR zsl.
Der links eingesetzten 2.(SEL)MechInfDiv ist es im Angr beiderseits der ELBE unter Inkaufnahme hoher Verluste gelungen den Raum RIESA (US8680) zu nehmen. Dabei ist MechInfBrig(SEL) 21 beiderseits GROßENHAIN (US9784) zur eilig bezogenen Vtdg übergegangen und MechInfBrig(SEL) 22 im Angr in der Linie MOCHAU (US7367) - LOMMATZSCH (US8173) liegengeblieben. FolgeKr der 2.(SEL)MechInfDiv, die PzBrig(SEL) 23 wurde beim Übergang über die ELBE bei BELGERN (US7005) durch eigene Luftwaffe abgeriegelt, das vorn eingesetzte Btl vmtl zsl und die Brücken zer. Mit einem erneuten Antreten dieser Kr ist erst nach Kriegsbrückenschlag und Gewässerübergang frühestens ab 130430Z jun zu rechnen.
Der Angr der 3.(SEL) PzDiv ist nicht vor dem 15 jun zu erwarten. Mit Einsätzen fdl Lfz und KpfHubschr ist im gesamten Einsgebiet zu rechnen. Verdeckt operierende Kr sowie die von SEELAND gesteuerten irregulären Kr verüben Anschläge und Überfälle gegen militärische und zivile Führungs-, Wirtschafts- und Verwaltungseinrichtungen in WETTINA. ...

Eigene Lage
DEU EinsDiv WEFOR vtdg zeitlich begrenzt im Zuge der VZL FALKE mit EinsBrig(MN) 3 westl. ELBE im SP, EinsBrig(DEU) 1 ostw. ELBE und EinsBrig(DEU) 2 im Raum PLAUEN (TR9898) als DivRes.
Absicht DEU EinsDiv:

  • aufn grenznah eingesetzte Kr der NRF und WET,
  • vzö mit 2 EinsBrig ne beiderseits der ELBE für 36 Std, EinsBrig (MN) 3 li, hier SP, EinsBrig (DEU) 1 re und EinsBrig (DEU) 2 als DivRes,
  • nutzt ab HptKr 2. (SEL) MechInfDiv und zsl diese,
  • hält anschl VZL FALKE für weitere 36 Std,
  • nimmt a.B. ELBE-Übergänge bei RIESA mit Luftlandung und
  • zsl FolgeKr und otsw der ELBE verbliebene HptKr 2.(SEL)MechInfDiv mit GegenAngr DivRes noch vor Einführung der 3.(SEL) PzDiv,





um damit die Voraussetzung für die Vtdg WETTINA im Zuge VRV gegen 3. (SEL) PzDiv zu schaffen. ...

10 Offiziere vom Leutnant d.R. bis zum Oberstleutnant d.R. trafen sich in Nienburg, um die Lage unter der Leitung von OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und OTL a.D.d.R. Johannes Wermuth zu bearbeiten. Dabei hatten sie als Kdr EinsBtl 21 im Rahmen der EinsBrig(DEU) 2 (DivRes) den Gegenangriff zu planen, den vorläufigen OpPlan zu erarbeiten und den schriftlichen Befehl für Angriff zu erstellen.

 

Taktikforum II/09 vom 02. - 06.11.2009 in Dresden.

Auch diesmal nahmen wieder 5 Mitglieder des Arbeitskreises Taktiklehrer am . Taktikforum II/09 im Taktikzentrum des Heeres teil. Eines der Hauptthemen war die "Streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung" (STF).
 

Aufbaukurs I 2009 vom 09. - 11.10. in HAMMELBURG

Lage SAALIEN

Der EinsVbd 501 im Frieden erzwingenden Einsatz (Peace Enforcement) im Rahmen der UN-Charta Art. 7

Die Lage

bildet einen VN-Stabilisierungsauftrag (Peacekeeping) in der entmilitarisierten Zone zwischen den Konfliktparteien SAALIEN und WERNIEN ab.
Im Rahmen der Überwachung dieser Zone kommt es zu überraschenden Angriffshandlungen der Konfliktpartei SAALIEN. Die Stabilisierungstruppe reagiert mit einer Frieden erzwingenden Maßnahme (Peace Enforcement).

Ziel:

Abbildung der Operation der verbundener Kräfte im Rahmen des neuen Aufgabenspektrums.

13 Offiziere vom Leutnant d.R. bis zum Oberstleutnant d.R. trafen sich in Hammelburg, um die Lage unter der Leitung von OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner zu bearbeiten. Dabei hatte die Auswertung des Auftrages schriftlich zu erfolgen.

Nach der Auswertung des Auftrages ging es ins Gelände: An 4 Besprechungspunkten wurd jeweils eine Geländeorientierung und -erkundung durchgeführt.

Nach Rückkehr in den Hörsaal war die Beurteilung der Lage gedanklich durchzuführen, der Entschluss mit Begründung schriftlich zu formulieren, deer Operationsplan zu erstellen und der Funkbefehl an das Btl zu geben - für die Lehrgangsteilnehmer an anspruchsvolle Zeit, die alle als angenehm und lehrreich beurteilten.





 

Arbeitskreises der Reserveoffiziere (AKRO) der Kreisgruppen Vorderpfalz, Westpfalz und Rheinhessen

am 10.10.2009 in Speyer. Mehr dazu hier...
 

Deutsche Reservistenmeisterschaften 2009 vom 18. - 20.09. in TORGELOW

Arbeitskreis Taktiklehrer mit 5 Taktiklehrern dabei!

Anfang letzten Jahres kam es zu einem ethnisch, religiös und historisch begründeten Konflikt zwischen HEIDLAND und WESTICA auf der Insel OZEANA, der rasch eskalierte.

Die destabilisierende Wirkung auf die Nachbarstaaten veranlasste die UN nach vorangegangenen unwirksam gebliebenen Resolutionen, mit militärischen Mitteln einzuschreiten und Kräfte für die geplante Eingreifoperation unter Führung der NATO zum Einsatz zu bringen. Sie erreichten bis Ende letzten Jahres eine Trennung der Konfliktparteien; die Entwaffnung irregulärer Kämpfer wurde teilweise, die der noch vorhandenen ehemaligen Streitkräfte vollständig durchgeführt. Anfang dieses Jahres wurden die Eingreifkräfte durch Stabilisierungskräfte abgelöst. ... Derzeit sind Kräfte des zweiten Kontingentes HEIDFOR im Einsatzland.
Soweit ein Auszug aus der Rahmenlage für die Deutsche Reservistenmeisterschaft 2009 im Wehrbereich I Küste, die der Arbeitskreis maßgeblich entwickelt hat.

Die 5 Taktiklehrer reisten bereits am 14. September an, denn es galt noch viel vorzubereiten.

Und dann wurde es ernst: 31 Einzelwettkämpfer stellten sich der Taktischen Lage.
Die in 4 Stunden zu erarbeitenden Ergebnisse der Taktischen Aufgabe galt es danach von den Taktiklehrern innerhalb von 6 Stunden zu bewerten. Nach den 6 Stunden keine Verschnaufpause: Die Besprechung der Ergebnise mit den Lehrgangsteilnehmern stand an.

Auch diesmal war wieder festzustellen: In der Taktik ist man nur gut, wenn man, wie in anderen Disziplinen (O-Lauf, Schießen usw.), kräftig trainiert.

Wir bieten diese "Training" an.


Karten falten!


Unterlagen zusammenstellen!


Erkunden!


Das illegale Waffenlager!


Die Führungsebene BtlKdr!


Die Führungsebene KpChef!


Die Führungsebene ZgFhr!


Hoher Besuch ...



... Die Korrektur!

 

Schlappenbier gibt`s nur am Schlappentag!

- es sei denn, es wurden für besondere Ereignisse Reserven gebildet!

OSF d. R. Hofmann - Beauftragter FMF in der Bezirksgruppe des VdRBw Oberfranken hatte eine solche Reserve geschaffen um diese den Teilnehmern an der Taktischen Weiterbildung 30.7-01.08.2009 mit einer Einweisung in die Kultur des Schlappentages in HOF zu kredenzen
(Näheres zum Schlappentag: dazu: www.stadt-hof.de).
Das war allerdings fast die einzige Erholung während dieser Taktischen Weiterbildung, die als Vorbereitung der Deutschen Reservisten-meisterschaft 2009 für Wettkampfteilnehmer und interessierte Soldaten durchgeführt wurde.

Eigentlich sollte die Weiterbildung für die Führungsebnen KpChef und ZgFhr sein, jedoch forderten auch BtlKdr noch mal eine Ausbildung. Also strickte der Ausbilder OTL a. D. d. R. Klaus Kanzek die Lage in OZEANA für das Gelände um HOF so zurecht, dass alle Führungsebenen in einer Planübung gefordert wurden.
Inhalt war neben einer Geländeerkundung - hier SP- die Formulierung der Auftragsauswertung, eines Entschluss mit Begründung, einem vorlOpPl und dem dazu gehörenden Befehl.
Als Herausforderung für die KpChef war vorgesehen, einen Angriff von zahlenmäßig nicht zu unterschätzenden und gut ausgerüsteten irregulären Kämpfern auf Munitions- und Waffenlager innerhalb einer Demilitarisierten Zone abzuwehren.
Die Zugführer mussten sich rasch an die Funktion eines Sicherungszugführers gewöhnen, dessen Zug aus einem Geschützzug der PzArt für die Aufgabe Sicherung als Zweitrolle gebildet wurde. Dabei musste die schnelle Unterstellung unter eine PzGrenKp verkraftet werden und nach einem zügigen Anmarsch sofort der Schutz eines Waffenlagers der irregulären Kräfte übernommen werden, damit die dort lagernden Waffen und zugehörige Munition nicht mehr in den Besitz dieser Kräfte gelangen konnten.
Unter den gestrengen Augen des Vorsitzenden der RK HOF OTL a.D. d. R. Reichel - ehedem u.a. Ausbilder von Taktik- und Logistklehrern - wurde die hervorragend Veranstaltung in der General-Hüttner-Kaserne in Hof und im Gelände um HELMBRECHTS durchgeführt.
Dass dabei nach der Geländeerkundung in einem gemütlichen Landgasthof zu Mittag gegessen wurde, sein nur am Rande erwähnt.

Das gehört einfach zu einer solchen runden Ausbildung dazu!

Schäufele


Oh Jeh!


Sieht gut aus!


Geländebesprechung


Dienstaufsicht


Schlappenbier


Schäufele


Oh Jeh!


Sieht gut aus!


Geländebesprechung


Dienstaufsicht


Schlappenbier



KAEBOZ und Schweinshaxe!

Immer wenn in Bayern Taktikausbildung auf dem Plan steht, kommen die Schmankerln nicht zu kurz. So auch am Wochenende 26. und 27. Juli bei der Bezirksgruppe Oberbayern in und um München.

Hptm d. R. Martin Zangerl hatte die Wettkämpfer eingeladen und OTL a. D. d. R. Klaus Kanzek (Taktiklehrer im VdRBw) konnte zum Vorbereitungslehrgang auf die DRM 2009 insgesamt 14 Teilnehmer aus den Führungsebenen BtlKdr und KpChef in Briefingraum des LKdo Bayern begrüßen.

Die Ausbildung orientierte sich an der Aufgabenstellung, die die Einzelwettkämpfer bei der DRM 09 im September erwartet.

In einer entmilitarisierten Zone, die nach vorangegangenen Kämpfen zwischen HEIDLAND und OSTICA eingerichtet wurde, sorgen nun Stabilisierungskräfte im Auftrage der Vereinten Nationen, zu denen auch eine multinationale Brigade der Bundeswehr gehört, für die Sicherheit. Insbesondere Übergriffe der KAEBOZ (Kämpfer für die Befreiung Ozeaniens) machen der TF TIGER zu schaffen. Als sich nun ein größerer Angriff von KAEBOZ-Kräften auf die Entmilitarisierte Zone abzeichnete, musste der BtlKdr TF TIGER handeln, um insbesondere die im Fokus der KAEBOZ liegende Waffen- und Munitionslager zu schützen und die Unversehrtheit der DMZ aufrecht zu erhalten.

Als Aufgabe stellte sich dem Kdr ebenso wie dem KpChef 2./. eine Auftragsauswertung vorzunehmen, im Entschluss mit Begründung seine Beurteilung der Lage darzustellen und anhand eines zu erarbeitenden vorl OpPl und einer TrEint einen Funkbefehl zu geben.
Da es sich um eine Vorausbildung handelte, hatten die Teilnehmer ausreichend Zeit, um eine Geländeerkundung in der HALLERTAU, die als Gelände von HEIDLAND herhalten musste, vorzunehmen und was lag da näher, als auch die Spezialitäten dieses besondern Landstriches in Bayern "aufzuklären".
Danach ging es wieder in den Briefingraum zurück um die restlichen Aufgaben zu erarbeiten und diese dann auch zu besprechen.

Die Wettkämpfer zeigten schon ein gerüttelt Maß an taktischen Fähigkeiten, das sie durchaus befähigt, der Aufgabenstellung bei der DRM 09 gerecht zu werden.

Wem dieser Stand noch nicht ausreichend erscheint, der hat noch Gelegenheit am 31.07. und 01.08. speziell auf den Fü-Ebenen Kpchef und ZgFhr bei der BezGrp Oberfranken in Hof weiter zu üben.










Taktiklehrer erstmals auf dem Forum Junger Reserveoffiziere im Sanitätsdienst!

Das XIV. Forum Junger Reserveoffiziere im Sanitätsdienst wurde in der Zeit vom 26. - 29.05 in der Sanitätsakademie in München unter Leitung des (frisch beförderten) OFA Dr. Stavrou angeboten. Über 80 Sanitätsoffiziere (m/w) nahmen an dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung teil.

Der AK Taktiklehrer der Reserve im VdRBw nahm erstmalig an dieser Veranstaltung mit dem Angebot eines Seminars zur Steigerung der Führungsfähigkeit durch taktische Weiterbildung teil. Das Interesse an diesem Seminar war so groß, dass die geplante Teilnehmerzahl auf 25 aufgestockt werden musste und dennoch nicht alle Interessierten aufnehmen konnte.

Anhand eines Lageausschnittes der PlÜb WETTINA wurden die neue HDv 100/100, die Taktischen Zeichen gem. APP 6A vorgestellt und die Entscheidungsfindung geübt.

OTL a.D. d.R. Kanzek hatte mit dem Lageteil "NEUFINSING" in dem das Nehmen eines besetzten Wasserkraftwerkes als Ereignis diente einen interessanten Lageteil herausgesucht, der bei den Teilnehmer großen Zuspruch fand.

In der Auswertung der Ausbildung wurde festgestellt, dass die Taktikausbildung zum festen Bestandteil des Forums werden sollte.


Stabilisierungsoperation - Schutz einer entmilitarisierten Zone, Halle 08. - 09.05.2009

Autor: Johan F. Lock

Die Zeit drängt - etwa 160 bewaffnete Kämpfer für die Befreiung Ozeanas sind im Anmarsch auf die entmilitarisierte Zone zwischen Heidland und Ostica. Bewaffnet mit Maschinengewehren und Panzerabwehrraketen, und ausgerüstet mit Pickups und leichten Transportpanzern marschieren sie in Richtung des Verantwortungsbereichs des deutschen Einsatzverbands HEIDFOR. Dort wurde soeben ein großes Waffenlager der Untergrundkämpfer durch eine deutsche Patrouille entdeckt. Jetzt muss schnell und richtig gehandelt werden. Die Waffen müssen zerstört werden, um ein Wiederaufflammen des Grenzkonflikts in dieser Region zu verhindern und das Eindringen bewaffneter Kräfte in die entmilitarisierte Zone muss unter allen Umständen unterbunden werden. Die deutschen Panzergrenadiere haben nur wenig Zeit, um sich auf die bevorstehende Verteidigung einzurichten.

Doch jetzt sind die Reservisten im Wehrbereich III gefordert. Der Auftrag der multinationalen Brigade 1 muss zügig ausgewertet werden. Anschließend muss die aktuelle Lage richtig beurteilt werden und ein Entschluss zum Einsatz der eigenen Kräfte gefasst werden. Schließlich wird ein vorläufiger Operationsplan mit neuer Truppeneinteilung erstellt und ein entsprechender Funkbefehl an die eigenen Einheiten gesendet.

Unter Federführung der Berliner Landesgruppe fand am 8. und 9. Mai eine Taktische Weiterbildung für Reserveoffiziere und Reserveunteroffiziere erstmals in Halle an der Saale statt. Gekommen waren insgesamt 19 Reservisten aus fünf verschiedenen Bundesländern, vom Stabsunteroffizier bis zum Oberstleutnant. Die Ausbildung wurde durch den ehemaligen Taktiklehrer der Offiziersschule des Heeres, Herrn Oberstleutnant a.D. Johannes Wermuth mit hohem Engagement und großer Professionalität durchgeführt. Die Vorbereitung der Ausbildung wurde intensiv durch Herrn Major d.R. Karsten Ahrens aus Berlin unterstützt. In vier Gruppen aufgeteilt - sechs Kommandeure, sechs Kompaniechefs, sowie sieben Zugführer - wurde die taktische Lage Ozeana bearbeitet.

Neben dem klassischen Führungsprozess - aus Lagefeststellung, Auswertung des Auftrages, Entscheidungsfindung (früher Beurteilung der Lage), Entschluss und vorläufigem Operationsplan - standen auch die neuen Heeresdienstvorschriften, sowie die neuen taktischen Zeichen der Bundeswehr auf dem Programm. Die Kenntnis der neuen taktischen Begriffe, wie "Operation der verbundenen Kräfte", "Stabilisierungsoperation" oder der "Entsatz und Ausbruch eingeschlossener Kräfte" sind eine notwendige Voraussetzung für die erfolgreiche Unterstützung der Bundeswehr durch ihre Reservisten. Insbesondere die taktischen Zeichen der Lagekarte haben sich in den letzten Jahren vollständig gewandelt und müssen neu gelernt werden. Die zwölf Stunden taktische Weiterbildung in Halle waren hierzu ein sehr gelungener Beginn und zugleich Vorbereitung der Reservisten für die Deutschen Reservisten Meisterschaften im Herbst. Hier werden die Reservisten zeigen können, dass sie auch bei der taktischen Truppenführung mit ihren aktiven Kameraden mithalten können.


Grundkurs Taktik am 24.04. - 26.04 2009 in NIENBURG

- 13 Kursteilnehmer.

Zwischen SEELAND und WETTINA schwelt ein Konflikt, der dazu führt, dass seeländische Streitkräfte vermutlich in 3 Tagen WETTINA angreifen werden.
Anhand dieser Lage wurden den Teilnehmern taktische Grundlagen wie z.B. die neuen taktischen Zeichen nach APP 6 A, Grundlagen der Verteidigung und der Verzögerung sowie der neue Führungsprozess, insbesondere mir der Entscheidungsfindung nahegebracht. Nach einhelliger Meinung der Teilnehmer haben die erfahrenen Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und Johannes Wermuth den Stoff so "an den Mann" gebracht, dass alle die Aussage "Taktik macht Spass" bejahen konnten.
Alle wollen die Chance zur Weiterbildung nutzen und im Oktober zum Aufbaukurs I wieder kommen.


Aufbaukurs Taktik - Operationsart Stabilisierung - Veranstaltung des Landesverbandes Baden-Württemberg 24. und 25. April 2009

Nicht nur wegen des Wetters, sondern auch des Inhaltes kamen die Teilnehmer zum Schwitzen.
In Stetten a.k.M trafen sich auf Einladung des Landesverbandes Baden-Württemberg 22 Unteroffiziere und Offiziere zum Aufbaukurs Taktik.
StFw d. R. Blümlein, erster stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes begrüßte die Teilnehmer und stellte erfreut fest, dass das Interesse an Taktik im Landesverband sehr hoch sei!
Danach schlug die Taktik gnadenlos zu.
War bei der letzten Veranstaltung ein Begegnungsgefecht gegen in eine entmilitarisierte Zone eingedrungene (BAD) Streitkräfte zu führen, so mussten die Teilnehmer diesmal als KpChef/ KpTrpFhr eine vstk PzGrenKp bei der Unterstützung internationaler Polizeikräfte zum Einsatz führen.
Inhalt der Weiterbildung waren neben den Grundlagen der Operationsart Stabilisierung die neuen Begriffe der HDV 100/100 "Führung der Landstreitkräfte", der neue Führungsprozess mit der neuen Entscheidungsfindung auch der Entschluss mit Begründung, der vorlOpPl und ein Befehl für die Unterstützung von internationalen Polizeikräften bei einem Zugriff auf verifizierte Straftäter.
Anhand des Beispiels der Lage die vom Ausbilder OTL a.D.d.R. Klaus Kanzek in das Gelände nördlich von SIGMARINGEN platziert wurde, konnten die Teilnehmer den neu gestalteten Führungsprozess anwenden. Die Lagedarstellung erfolgte mit den neuen taktischen Zeichen gem. APP 6A und bereitete zusätzliche Kopfschmerzen. Da war es ganz gut, dass man bei der Geländeerkundung auf Bewährtes zurückgreifen konnte wie den gewohnten Ablauf einer Geländeorientierung und der Geländebeurteilung.
Nach dem die einzelnen Teilschritte der Beurteilung der Lage durch die Teilnehmer angewendet wurden, kam man selbstverständlich zu einem zweckmäßigen Entschluss. Anhand eines zu erstellenden vorl OpPl wurde der Kompaniebefehl vorgestellt und die Durchführbarkeit des gegebenen Auftrages durch die Zugführer gegen geprüft. OTL Kanzek bescheinigte den Teilnehmern in der Schlussbesprechung ernorme Leistungsbereitschaft in der Mitarbeit; entsprachen doch die die gestellten Aufgaben denen der letzten Deutschen Reservistenmeisterschaft in 2007! Hut ab vor den Teilnehmer des Landesverbandes Baden-Württemberg! Und - es hat auch noch Spaß gemacht!


Begrüßung durch den Stv Landesvorsitzenden SF Blümlein


Lage 3. Kp


Lagefeststellung


Geländeorientierung


 

Vorbereitungskurs für Taktikaufgabe Einzelwettkampf DRM I/09 am 27.03. - 29.03 2009 in MUNSTER

- 12 Kursteilnehmer.

Auseinandersetzungen um die Vormachtstellung zwischen der KAEBOZ und den anderen Bevölkerungsgruppen stellen weiterhin ein latentes Eskalationspotential in WESTICA da.
"Im Raum ARENDSEE (PD6663) versammeln sich bewaffnete ortsfremde Ozeaner, vermutlich KAEBOZ - z.Zt ca. 50 Personen aufgeklärt. Absicht noch nicht erkennbar." ...
"Illegales großes Waffenlager in Scheune in SANKT OMER entdeckt. Ca. 1000 Handwaffen und Panzerabwehrwaffen. 5 Personen festgenommen. Sicherung Waffenlager durch Patrouille 1 befohlen. Habe Raumüberwachung im NO vorübergehend eingestellt." ...
Zur Vorbereitung des Einzelwettkampfes bei Deutschen Reservistenmeisterschaft 2009 im September in JÄGERBRÜCK übten sich in MUNSTER BtlKdr, KpChefs und ZgFhr in der Auswertung des Auftrages, im Entschluß mit Begründung und in der Befehlsgebung.

   


Taktische Weiterbildung am 21.03.2009 in ANSBACH (Bez. MITTELFRANKEN)

Baresen in FRANKA! - 12 Kursteilnehmer.

Die Wortwahl ist nur rein zufällig und beschreibt kurz die Lage für die taktische Weiterbildung des VdRBW-Bezirkes Mittelfranken.
Angelehnt an die taktische Einzelaufgabe der Deutschen Reservistenmeisterschaft 2005 stellte sich den Teilnehmern der taktischen Weiterbildung am 21.03. in ANSBACH die Aufgabe, die in eine entmilitarisierte Zone eingedrungenen baresischen Streitkräfte zu werfen und die Integrität der Demilitarisierten Zone wieder herzustellen um den begonnen Stabilisierungsprozess fortzusetzen.
Der Organisationsleiter Matthias Lucke hatte einen hervorragenden Unterrichtsraum im der BRK-Ausbildungsstätte organisiert und konnte neben dem Beauftragten AKRO OTL d. R. Michael Au die Offiziere und Unteroffiziere zu dieser seit langem ersten taktischen Weiterbildung im Bezirk Mittelfranken begrüßen. Als Ausbilder und Taktiklehrer stand OTL a.D.d.R. Kanzek bereit, der die Lage in das Gelände bei ANSBACH gelegt hatte.
Nachdem zunächst die Grundzüge der neuen Vorschrift "HDv 100/100 Truppenführung von Landstreitkräften (November 2007)" und des neu definierten Führungsprozesses vermittelt wurden, sorgten die neuen taktischen Zeichen gem. APP6A für Sorgenfalten. Anhand der Lage arbeiteten sich die Teilnehmer als KpFüGrp der 2./PzBtl 501 durch die Beurteilung der Lage einschließlich der notwendigen Geländeerkundung zum Entschluss vor.
Da für diese Ausbildung nur der Samstag zur Verfügung stand, war zügiges Arbeiten gefordert, jedoch stand auch viel Raum für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Zum Abschluss der Veranstaltung war die einhellige Meinung, dass diese Form der Weiterbildung fortgesetzt werden sollte und OTL d.R. Au konnte bereits den 26.10.2009 als weiteren Termin ankündigen.

   


Ergänzungskurs 2009 vom 27. Februar bis 01. März 2009 in Nienburg-Langendamm

24 (!) Kursteilnehmer nahmen am Ergänzungskurs 2009 in Nienburg teil - so viele wie schon lange nicht mehr.

Die Lage des Kurses war eine Peace Support Operation (PSO) - Es bestand die Gefahr, das gewaltbereite Demonstranten der KAEBOZ und der seeländische Nationalisten in der entmilitarisierten Zone (DMZ) am Rathaus in DESSAU aufeinander treffen. Dies galt es zu verhindern: Die Demonstranten sollten nicht aufeinandertreffen und gleichzeitig war der Schutz der Bezirksregierung in DESSAU sicherzustellen.


Die Kursteilnehmer mit den Taktiklehrern OTL a.D.d.R. Johannes Wermuth (2. Reihe li.) und OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner (re.)


 
Taktik Aufbaukurs II - Veranstaltung des Bundesverbandes vom 17. bis 19. Oktober 2008 in Nienburg-Langendamm.

Stellvertretender Inspekteur des Heeres zu Besuch.

Der stellvertretende Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Günter Weiler, besuchte in Begleitung des Referatsleiters Fü H III 1 (Truppenführung und Übungen im Heer ), Oberst i.G. Stephan Thomas, und seines Adjutanten, Oberstleutnant Marcus Göttelmann, am Samstag, dem 18. Oktober 2008 den Taktikaufbaukurs II in der Clausewitz-Kaserne in Nienburg (Weser), um sich einen Eindruck über die Umsetzung der neuen Führungsvorschriften in der taktischen Weiterbildung des Arbeitskreises Taktik- und Logistiklehrer im Reservisten-

verband zu verschaffen und Probleme bei der Anwendung dieser Vorschriften und neu eingeführter Taktischer Zeichen zu erörtern. Generalleutnant Weiler, der auch die Funktion des Beauftragten für Reservistenangelegenheiten im Heer inne hat, beantwortete den anwesenden Reserveoffizieren ebenfalls Fragen zu Ausbildung und Laufbahnverwendungen.
Auch diesmal hatten die Teilnehmer in Nienburg ein arbeitsreiches Wochenende: auf der Insel OZEANA wird der Angriff SEELAND auf den Staat WETTINA in wenigen Tagen erwartet. Die UN ist mit Eingreiftruppen in WETTINA und plant die Verzögerung der angreifenden Kräfte.

Hauptthema dieses Lehrgangs war der Führungsprozess mit der Entscheidungsfindung!

 

Vernetzte Operationsführung (NetOpFü)

Neues Denken in den deutschen Streitkräften

"Sensoren, Effektoren, gemeinsames Lagebild, vernetztes Denken und Digitalisierung des Gefechtsraumes" sind keine unbekannten Begriffe mehr für 16 Reservisten aus Nieder-sachsen, die an der taktischen Weiterbildung im Offizierheim Fliegerhorst Wunstorf teilgenommen haben. Unter der Leitung des Taktiklehrers Oberst d. R. Jürgen Biester wurden den Teilnehmern die wesentlichen Gedanken und Konzepte der Vernetzten Operationsführung kompakt und anschaulich dargestellt. Mit dem vernetzten Planspiel "CAFFEINE" haben die Teilnehmer dann praxisorientiert erste Erfahrungen in der gemeinsamen Aufgabenlösung unter Anwendung moderner Kommunikationsmittel gesammelt.


Im Informationszeitalter angekommen: NetOpFü erfordert nicht nur die Entwicklung und Beschaffung der dafür notwendigen Technik, sondern auch die rechtzeitige und umfassende Aus- und Weiterbildung der Nutzer.
In der Konzeption der Bundeswehr heißt es:
"Vernetzte Operationsführung bedeutet Führung und Einsatz von Streitkräften auf der Grundlage eines streitkräftegemein-samen, führungsebenenübergreifenden und interoperablen Informations- und Kommunikationsverbundes, der alle relevanten Personen, Stellen, Truppenteile und Einrichtungen sowie Sensoren und Effektoren miteinander verbindet."
In der Aus- und Fortbildung von Reservisten muss diese umfassende und echtzeitnahe Informationsteilhabe ebenfalls geschult werden. Auch Reservisten werden als Nutzer dieser neuen Technologie eingesetzt, die in der Zukunft neue Möglichkeiten im Denken und Handeln und damit einen Wandel in der militärischen Operationsführung bringen wird. Das Führungsverständnis muss diesen Möglichkeiten Rechnung tragen.

Das in einem lokalen Netzwerk laufende Planspiel "CAFFEINE" bietet zum Aufbau neuer Denkstrukturen vielfältige Übungsmöglichkeiten. Den Teilnehmern an der Veranstaltung wurde die Notwendigkeit deutlich gemacht:

  • schnell und kontinuierlich die Lagefest stellung zu betreiben, um daraus ein gemeinsames, aktuelles Lagebild zu gewinnen,
  • Handlungsalternativen rasch zu überprüfen und Ergebnisse in die Lagebeurteilung und Planung einfließen zu lassen,
  • einer ebenengerechten Verteilung des Lagebildes einschließlich Auftragserteilung/Befehlsgebung und einer kontinuierlichen Kontrolle der Umsetzung erteilter Aufträge,
  • durch beschleunigte FührungsabläufeInformationsüberlegenheit in Führungsüberlegenheit umzuwandeln, um schnell und streitkräftegemeinsam Wirkung zu konzentrieren und damit Wirkungsüberlegenheit zu erzielen,
  • auf der Grundlage eines gemeinsamen, aktuellen Lagebildes aller beteiligten eigenen Kräfte Verluste durch unbeabsichtigten Waffeneinsatz gegen eigene Truppen sowie Unbeteiligte zu vermindern
und damit insgesamt Einsätze schnell, flexibel, präzise und mit möglichst geringem Kräfteeinsatz erfolgreich durchzuführen.

Das Planspiel bietet somit eine abwechslungsreiche Ergänzung zu der "eher passiven" Rolle der Auszubildenden während theorievermittelnder Vorträge und fördert die aktive Auseinandersetzung mit den Ideen der Vernetzten Operationsführung. Darüber hinaus bietet das Planspiel eine einfache Möglichkeit zur Analyse und experimentellen Bewertung von gruppendynamischen Prozessen und Führungsverfahren.

Den Teilnehmern an der Veranstaltung wurde aber auch aufgezeigt, dass jede Neuerung auch Risiken und Probleme, wie beispielsweise Informationsüberlastung oder ein Handeln unter Umgehung aller zwischenliegenden Führungsebenen, in sich birgt, die bei der Umsetzung zu beachten sind. Viele der Probleme oder Risiken lassen sich nicht endgültig lösen, man muss sie jedoch kennen, um bei Bedarf frühzeitig entsprechend reagieren zu können.

Abschließend machte Oberst d. R. Biester noch einmal deutlich, dass NetOpFü eine Führungsphilosophie ist, die die altbekannte und bewährte Stärke der Auftragstaktik mit modernsten Mitteln der Informationstechnologie verbindet. Hier liegt die Zukunft nicht nur für die aktive Truppe, sondern auch für Reservisten!

Prof. Dr. Leopold Weil
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