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Berichte über unsere Aktivitäten |
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Eine Taktikausbildung in HOF lohnt sich immer.
- 11 Kursteilnehmer.
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Diesmal: Römer, Hinterhalt und natürlich "Schlappenbier" mit Feuerwerk.
Im AOR der TF TIGER wird der Checkpoint der 3./- von OMF - Opposing Militant Forces - mit Mörsern, Handwaffen und Panzerabwehrraketen angegriffen und droht genommen zu werden.
Die vom Chef 3./- zur Verstärkung befohlenen Kräfte geraten in einen Hinterhalt und sitzen fest.
Nun ist der Kommandeur gefordert.
Soweit ganz kurz die Lage, in die die Teilnehmer der taktischen Weiterbildung in HOF gestellt wurden. Die BezGrp OBERFRANKEN hatte zur Weiterbildung geladen, der OrgLtr Harald Zeng bot zusammen mit den Bea MifFörd Kamerad Hofmann den Rahmen, die dann der Taktiklehrer K. Kanzek nach Begrüßung durch den Vorsitzenden OTL a.D. Reichmann durchführte.
Man hatte sich vorgenommen das umfangreiche Programm von Freitag bis Samstag Abend einschließlich einer Geländeerkundung zu absolvieren.
Aufgrund einiger anderer Veranstaltungen und des Ferienbeginns in Bayern waren leider nur elf
Teilnehmer angereist, denen dann aber volles Programm geboten wurde. Aufgrund der idealen Zusammensetzung konnte je eine Arbeitsgruppe für die Führungsebene des ZgFhrs eines JgZg, des KpChefs einer vstkPzGrenKp und des Kommandeurs der TF gebildet werden, die dann ebenen gerecht die Entscheidungsfindung durchführte und nach dem Entschluss einen vorl OpPl bzw. eine Funkbefehl erarbeiteten. Dass daneben Informationen über die neue Entscheidungsfindung, die neuen taktischen Zeichen und diesmal die Wirkungsweise der Streitkräfte gemeinsamen Feuerunterstützung STF gegeben wurden ist obligatorisch. Dass allerdings nach der Freitagsausbildung zum genüsslichen "Schlappenbier"(siehe Bericht von 2009, auf dieser Seite weiter hinten) OTL.d.R. Link über die Wirkungsweise der römischen Phalanx vortrug, war neu und überraschend informativ. Den Vortrag rundete dann das Feuerwerk ab, das der OrgLtr extra für diesen Tag bei dem zufällig in der Nachbarschaft statt findenden Volksfest organisiert hatte. Der Samstag stand dann in Zeichen der Geländeerkundung, die bei bayerischen Wetterbedingungen - viell Sonne und weiß-blauer Himmel - durchgeführt wurde und nur durch ein fränkisches "Schäufele" als Mittagsverpflegung unterbrochenwurdee bevor man sich der weiteren Beurteilung der Lage zu wandte.
Die kleine Bilderstrecke dokumentiert den Ausbildungsverlauf:
Begrüßung durch OTL A.D. Reichmann, die römische Phalanx mit OTL d.R. Link und ein Schlappenbier, die typische Geländeerkundung - eine Gruppe im weiten Gelände, die Geländeeinweisung durch OTL d.R.Krug, das fränkische Schäufele.
Wie gesagt: Taktikausbildung in HOF mach immer Spaß!
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Taktische Weiterbildung für die Führungsebenen Kp-Chef und BtlKdr am 03.07.2010 des Bez OBB in Fürstenfeldbruck
- 14 Kursteilnehmer.
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Land unter am Ammersee und trotzdem 4:0 gewonnen!
Ausgerechnet am Superspieltag der Fußball-WM (DEU-ARG) plante der Bezirk Oberbayern in Fürstenfeldbruck eine Taktische Weiterbildung für die Führungsebenen Kp-Chef und BtlKdr. Der Organisationsleiter Armin Lindenberg hatte aber an alles gedacht!
OTL a.D. d.R. Kanzek bereitete die Planübung vor und lehnte sich dabei an eine "Hosentaschenlage" des Taktikzentrums des Heeres an, die er kurzerhand in das Gelände um den Ammersee legte.
Der Einsatzverband hatte im Rahmen einer Stabilisierung den Raum zu überwachen und führte aus einem Feldlager heraus Patrouillen durch und betrieb Checkpoints.
Kräfte im CP 4 wurden durch irreguläre Kämpfer mit Mörsern, RPG und Scharfschützen angegriffen. Die zur Verstärkung eingesetzte BtlRes wurde vor dem Tunnel bei ECHING und der AMPERBRÜCKE angesprengt, von weiteren Kämpfern angegriffen und gebunden. Diese Kp konnte wegen des vorherrschenden Hochwassers nicht von der Straße ausweichen, zumal der Tunnel auch noch geflutet wurde!
Aufgabe des Kommandeurs war es nun im Rahmen der Entscheidungsfindung einen Entschluss zu fällen um die 3./- und auch den CP 4 zu entsetzen.
Bei dem wohl heißesten Tag dieses Sommers wurden die Erkundungen im Gelände durchgeführt. Die Kp-Chefs mussten dabei auch den Angriff ihrer vstkJgKp beiderseits CP 4 und den Entsatz der CP-Mannschaft in RIEDEN am AMMERSEE erkunden und planen.
Leider musste der Ausbildungstag etwas gekürzt werde, damit man in der UHG der Offizierschule der Luftwaffe in FFB das wichtige Fußballspiel miterleben konnte. Man schaffte es so gerade kurz nach dem etwas zu schnellen 1:0, konnten die denn nicht etwas warten! |




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Aufbaukurs I Taktik am 23.04. - 25.04. 2010 in NIENBURG
- 13 Kursteilnehmer.
Zwischen SEELAND und WETTINA schwelt ein Konflikt, der dazu führt, dass seeländische Streitkräfte vermutlich in 3 Tagen WETTINA angreifen werden.
Anhand dieser Lage hatten die Teilnehmer die zeitlich begrenzte Verteidigung in PL ADLER und MÖWE zu planen. Nach dem Grundkurs war dies die erste Herausforderung an die Lehrgangsteilnehmer, mußten sie doch den neuen Führungsprozess, insbesondere die Entscheidungsfindung, erstmals komplett durcharbeiten. Ebenfalls das erste Mal mußten die Lehrgangsteilnehmer einen LVU halten. Nach einhelliger Meinung der Teilnehmer haben die erfahrenen Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und Johannes Wermuth den Stoff so "an den Mann" gebracht, dass alle die Aussage "Taktik macht Spass" bejahen konnten.
Alle wollen die Chance zur Weiterbildung nutzen und im September zum Aufbaukurs II wieder kommen.
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| Taktische Weiterbildung des LV Baden-Württemberg vom 23. bis 24. April 2010 in STETTEN a.k.A.
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OTL d.R. Kempf begrüßte 13 Teilnehmer, die sich am 23.und 24. April den Aufgaben der taktischen Lage stellten, die OTL a.D. d.R. Kanzek vorbereitet hatte:
In der Nacht hatten gewaltsame Übergriffe in STETTEN sechs Menschenleben gefordert; gewaltsame Demonstrationen folgten.
Das Feldlager TF TIGER in SIGMARINGEN wurde mit Raketen angegriffen.
In THIERGARTEN (NU074268) wurde das Wasserkraftwerk von ca. 40 Kämpfern vermutlich der BLP gewaltsam besetzt, die Techniker der wurden als Geiseln genommen. Das E-Werk wurde abgeschaltet, alle Schleusentore geschlossen und durch Sprengvorrichtungen abgesichert.
Das Wasserkraftwerk wurde durch Kräfte in den Steilhängen hart südlich der DONAU überwacht; Straßensperren rund herum errichtet. Gleichzeitig wurden illegale Checkpoints auf den Zufahrtsstrassen eingerichtet.
In LAITZ(NU 1148) rotteten sich ca. 40 und in STETTEN ca. 30 bewaffnete Kräfte vermutlich der DIF zusammen.
In ABLACH(NU1618) wurden zehn Mitarbeiter des UNHCR von Unbekannten in ihrem Verwaltungsgebäude festgesetzt.
Seit 0400 Uhr waren Sitzblockaden auf den Zufahrten zu den CP 8 und 9.
Für SIGMARINGEN wurden wiederum massive Demonstrationen vor dem Feldlager und in der Stadt für den heutigen Tag angekündigt.
So war die Lage, in der sich die 2./TF TIGER befand, als diese den Befehl erhielt, das Kraftwerk so funktionstüchtig wie möglich zu nehmen und die Geiseln zu befeien. Zur Unterstützung wurde die vstk PzGrenKp auf Zusammenarbeit mit Fallschirmjägern, Pionieren, Feldjägern und Transport-, sowie Kampfhubschraubern angewiesen. Die kniffelige Lage erhellte sich für die Teilnehmer nach der Erkundung vor Ort etwas mehr und brachte vor allem durch die Sachkenntnisse von Hptm d. R. Mihalek - erfahrener Fallschirmjäger - sehr zweckmäßige Ergebnisse. Beim Ansatz der Kräfte, die nach Lufttransport schnell zu Einsatz kamen war wichtig, dass die Pionierkräfte in angemessener Stärke vorne mit eingegliedert und die kurzzeitig zur Verfügung stehenden Kampfhubschrauber gezielt eingesetzt wurden. |
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In der Durchführung kam es darauf die verschiedenen Kräfte, die sich auch noch an unterschiedlichen Orten im AOR befanden zeitlich genau zu koordinieren um sie zum Einsatz zu bringen. Dass dies zu schaffen war, zeigten die erarbeiteten Befehle für diesen Einsatz. Es war von Vorteil, dass die Teilnehmer unterschiedlichen Truppengattungen angehörten und so ihre Spezialkenntnisse einbringen konnten.
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| Grundkurs Taktik - Veranstaltung des Bundesverbandes vom 26. bis 28. März 2010 in Nienburg-Langendamm
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Viel zu Verdauen hatten die Teilnehmer am Taktik-Grundkurs in Nienburg. OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und OTL a.D.d.R. Johannes Wermuth "fütterten" die Teilnehmer mit Grundlagen der Operation verbundener Kräfte, den Operationsarten, Schwerpunkt, Reserve, Verantwortungsbereich, Interessenbereich, Allgemeine Aufgaben in Landoperationen, Besondere Gefechtshandlungen, Führungsprozess mit der Entscheidungsfindung (Auswertung des Auftrages, Beurteilung der Lage, Entschluss), Kräfte Blau, Kräfte Rot, Nachrichtengewinnung und Aufklärung ...! Da natürlich trotz konzentrierter Arbeit noch vieles nachzubereiten bleibt, bekamen die Teilnehmer auch einiges an Lernmaterial ins Gepäck, als es am Sonntag voller neuer Eindrücke wieder nach Hause ging. |
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Taktikausbildung am 13.03.2010, KrsGrp Würzburg in Veitshöchheim, 13 Teilnehmer
Aus dem Verfügungsraum in das Begegnungsgefecht!
Der EinsVerb 501 marschiert aus dem VfgR VEITSHÖCHEIM in den AOR nördl. ARNSTEIN um die entmilitarisierte Zone zwischen SAALE und WERN zu überwachen, als saaliensiche Streitkräfte in diese Zone eindringen, um die WERN-Übergänge bei ARNSTEIN wieder in Besitz zu bringen. Dies erfordert einen neuen Ansatz der Kräfte des EinsVerb jetzt zum Auffangen der SAL SK.
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Genau das machten auch die 13 Teilnehmer des Taktikseminars, das die Kreisgruppe Würzburg am 23. März ganztägig durchführte. Anhand der Lage SAALIEN wurden zunächst Inhalte der neuen HDV 100/100 erläutert, die neuen taktischen Zeichen vorgestellt und in den Entscheidungsfindungsprozess eingewiesen, bevor man sich auf den Spuren des marschierenden Einsatzverbandes - eines vstk PzBtl - in das Gelände nördlich von ARNSTEIN aufmachte um als KpFüGrp der 2./ Kp das Auffangen des Vorausverbandes zu erkunden.
Die Erkundung im Gelände erbrachte Eindrücke, die zum zweckmäßigen Einsatz der beiden PzZg und des PzGrenZg sowie der erforderlichen Minensperre führten. Mit einem Blick aus der Sicht der angreifenden saaliensischen Kräfte konnten die Ergebnisse dann noch überprüft werden.
Zurück im Lehrsaal der Balthasar Neumann Kaserne wurde die Beurteilung der Lage fortgeführt und der Entschluss gefasst.
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Der Kreisvorsitzende, OFA d.R. Zeplin, freute sich über die zahlreiche Teilnahme und die rege Mitarbeit an diesem ersten Taktikseminar seit längerer Zeit. Man kam überein, dass weitere Ausbildungen der taktischen Weiterbildung geplant werden sollten.
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Ergänzungskurs 2010 vom 26.02. - 28.02. in Nienburg
Vom 26.02. - 28.02.2010 zog der Ergänzungskurs Taktik wieder 18 Reservisten aus ganz Deutschland nach Nienburg (Weser) in die Clausewitz-Kaserne.
Unter hervorragenden organisatorischen Rahmenbedingungen konnte man sich dieses Jahr ganz auf die Planung einer Stabilisierungsoperation konzentrieren – im fiktiven OZEANA, dem man die Verwandschaft zu realen Einsatzgebieten wie dem Balkan oder Afghanistan aber sofort anmerkte.
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Auch wenn es sich bei den Teilnehmern um „Veteranen“ der vorgeschalteten Grund- bzw. Aufbaukurse Taktik auf Bundesebene handelte, so forderte die komplexe Lage, der Einsatz multinationaler Verbände wie auch die zahlreichen Veränderungen auf dem Gebiet der taktischen Zeichen (APP 6a) die volle Konzentration der Teilnehmer unter Anleitung der Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Jüttner und OTL a.D. d.R. Wermuth.
In den Arbeitsgruppen gelang es dann auch durch vollen Einsatz des bisher erworbenen und aktuell aufgefrischten taktischen Geschicks, die demilitarisierte Zone zu schützen und durch geschickten Einsatz der multinationalen Kräfte ein illegales Waffenlager vor dem Zugriff irregulärer Kräfte zu sichern.
Mit den bundesweiten taktischen Weiterbildungen steht allen Mitgliedern des Reservistenverbandes eine hervorragende Möglichkeit offen, das in der Truppe oft nur rudimentär ausgebildete oder inzwischen veraltete Taktikwissen auf den neuesten Stand zu bringen und zu halten. Die erfreuliche Interessentenentwicklung z.B. im Bereich des Grundkurses ist ebenso wie die konstant hohen Teilnehmerzahlen beim Ergänzungskurs ein Zeichen dafür, dass die Reservisten dies zu schätzen wissen.
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Taktische Weiterbildung des Arbeitskreises der Reserveoffiziere (AKRO) der Kreisgruppen Vorderpfalz, Westpfalz und Rheinhessen
Am 23. Januar wurde das erste Seminar zur Verbesserung der Führungsfähigkeit durch taktische Weiterbildung im Jahr 2010 in der Kurpfalz-Kaserne in Speyer durchgeführt.
20 Teilnehmer aller Dienstgradgruppen waren der Einladung des Organisationsleiters Hptm d.R. Heisam El-Araj gefolgt.

Dieses Mal hatte der Taktiklehrer des VdRBw OTL a. D. d. R. Klaus Kanzek eine taktische Lage in der Operationsart Verteidigung ausgewählt. Auf der Basis der Ausbildungslage WETTINA, die für alle Truppenschulen des Heeres und auch für den Arbeitskreis Taktiklehrer im VdRBw die maßgebende Ausbildungsgrundlage darstellt, wurden die Grundzüge der Operationsart Verteidigung, die neuen taktischen Zeichen und der Führungsvorgang geübt. Im Rahmen des neuen Aufgabenspektrums war ein deutscher Einsatzverband, ein vstk PzBtl zur Überwachung einer entmilitarisierten Zone eingesetzt, als starke militärische Kräfte des Nachbarstaates in diese Zone eindrangen um eine von diesem Staat historisch begründete Landesgrenze wieder zu nehmen. Der Einsatzverband änderte den Auftrag für seine Kompanien und die 2.Kompanie, die für die Teilnehmer der Übungstruppenteil war, bekam den Auftrag, die Spitzenkompanien der eingedrungen Kräfte aus eilig bezogenen Stellungen aufzufangen um die Voraussetzungen für einen Gegenangriff zu schaffen, bei dem durch die Kräfte des Bataillons die eingedrungenen Streitkräfte geworfen werden sollten, damit die Integrität der demilitarisierten Zone wieder hergestellt werden konnte. Es ging um Minuten zudem der zügige Anmarsch auch noch durch demonstrierende Bewohner einer Kleinstadt zu scheitern drohte. Schwerpunkt der Beurteilung der Lage war in diesem Falle die Geländebeurteilung, die anhand der Karte erfolgte, da die 2. Kompanie noch keinen Einblick in das vorgesehene Gelände hatte. Es kam jetzt darauf an ehedem erlerne Kartenlesekunst wieder hervorzukramen und anhand der eingezeichneten Informationen die Höhenunterschiede, gedeckte Anmarschwege, Beobachtungsmöglichkeiten und geschützte Stellungen zu erkennen und so zu bewerten , dass man in einem Befehl die Züge mit zweckmäßigen Aufträgen versorgen konnte.
Da die taktische Ausbildungslage im Szenario eines Einsatzes im Ausland angesiedelt war, war es nur verständlich, dass nebenbei auch eine rege Diskussion über die jüngsten Vorfälle in Afghanistan, sei es bei der Bewältigung der Tanklastwagenbedrohung oder der Abwehr eines auf den Checkpoint rasenden Fahrzeuges handelte. OTL Kanzek erläuterte hierzu die anzuwendenden militärischen Verfahren. Sehr hilfreich waren die Beiträge insbesondere eines Teilnehmers, der mehrfach im Auslandseinsatz war und die Bewertung eines teilnehmenden Juristen. Von den Teilnehmern wurden insbesondere die als mangelhaft empfundene Unterstützung der Soldaten im Auslandseinsatz durch die Politiker und die nun hervorgerufene Unsicherheit der vor Ort eingesetzten Führer erörtert.
Zum Abschluss der Ausbildung konnte man sich bereits auf den Termin für die nächste taktische Weiterbildung im Jahr 2010 einigen und hat den 02.Oktober als Taktikausbildungstag in der Kurpfalzkaserne in Speyer festgelegt.
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Taktische Weiterbildung im Wehrbereich III 11.-12.12.2009
Vom 11.12.2009 bis zum 12.12.2009 veranstaltete die Geschäftsstelle Halle, des Reservistenverbandes, eine Taktische Weiterbildung zum Thema "Nachrichtengewinnung und Aufklärung". Teilnehmer waren 24 Stabsoffiziere, Offiziere und Portepeeunteroffiziere der Reserve. Unter Leitung des Oberstleutnants a.D. d.R. Johannes Wermuth, u.a. letzte Verwendung bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2004 Taktiklehrer an der Offizierschule des Heeres (OSH) in Dresden, hatten die Lehrgangsteilnehmer ein straffes Wochenendprogramm zu absolvieren. Ziel war die Vorbereitung auf die Teilnahme am Wehrbereichswettkampf 2010.

Am Freitag, den 11.12.2009, wurden ab 17 Uhr die aktuellen Fähigkeiten der Bundeswehr zur Aufklärung vorgestellt. Anschaulich, teilweise mit Lehrfilmen der Truppe untermauert, zeigte Wermuth die neuen Waffensysteme wie z.B. den Spähwagen "Fennek", das Gefechtsfeldaufklärungssystem "LUNA", den Kampfhubschrauber "TIGER" oder die Flottendienstboote der Marine. Letzteres freute besonders die zwei Offiziere der Marine, welche als "Exoten" an dieser sonst nur vom Heer frequentierten Veranstaltung teilnahmen.
Aber auch die neuere Militärtechnik des Heeres, außerhalb der NATO, wurde vorbereitend für den nächsten Tag erläutert und gezeigt.
Der "Herrenabend" schloss ab 21 Uhr in gemütlicher Runde im Tagungshotel MERCURE an, wo so manche noch offene Frage erörtert und die kameradschaftlichen Beziehungen gepflegt werden konnten. Wobei "Herrenabend", wie im Zeitplan geschrieben, nicht wirklich passte, da sich im Hörsaal auch eine Frau Oberleutnant interessiert den taktischen Verfahren widmete.
Ab 08 Uhr setzte Wermuth dann am Samstag mit der Lage fort. Szenario war der ursprüngliche Auftrag der Bundeswehr zur Unterstützung der Verteidigungsarmee des Landes WETTINA (Blau), den Angriff der seeländischen Truppen (Rot) aufzuklären und die gewonnenen Informationen in die Lagekarte des Bataillonskommandeurs zu übernehmen. Dabei galt es aktuelle taktische Zeichen der NATO und Verfahren der angreifenden seeländischen Streitkräfte zu erlernen und den Umgang mit der Karte zu trainieren. Nicht zuletzt das Lagediktat, als ständige Informationsfolge zu Beobachtungen der gegnerischen Aktivitäten, in die Karte zu übernehmen, führte die Lehrgangsteilnehmer so manches Mal an ihre Grenzen.
Nach vielen Übungen am Nachmittag und einem Ausblick auf das nächste Taktikseminar zum Thema "Verzögerung" am 09./10. April 2010, schloss Wermuth gegen 18 Uhr und entließ die Lehrgangsteilnehmer zur Erholung in ein kurzes Restwochenende.
Resümee zum Schluss: Rundum eine gut organisierte und fachlich fundierte Veranstaltung mit hohem Informationswert. Übungen zur Festigung und Aufarbeitung des sehr umfangreichen Programms sind jedoch unerlässlich.
Andy Öhlschläger
Oberleutnant zur See d.R.
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Aufbaukurs II 2009 vom 20. - 22.11. in NIENBURG
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Lage WETTINA
Das EinsBtl 21 im Angriff.
Die Lage
Feind
SEELAND greift seit dem 09 jun abends mit 1.(SEL)MechInfDiv rechts in den Raum HALLE und 2.(SEL)MechInfDiv links, hier SP, in den Raum DRESDEN, als HptKr der OpGrp SEELANDS an. 3.(SEL)PzDiv z.Zt. als FolgeKr im Raum ca. 50 km südlich BERLIN.
Der Angr der re eingesetzten 1.(SEL)MechInfDiv wurde im Raum Halle durch die 2.(WET)MechDiv zum Stehen gebracht und durch den Angr der MN EinsDiv WEFOR zsl.
Der links eingesetzten 2.(SEL)MechInfDiv ist es im Angr beiderseits der ELBE unter Inkaufnahme hoher Verluste gelungen den Raum RIESA (US8680) zu nehmen. Dabei ist MechInfBrig(SEL) 21 beiderseits GROßENHAIN (US9784) zur eilig bezogenen Vtdg übergegangen und MechInfBrig(SEL) 22 im Angr in der Linie MOCHAU (US7367) - LOMMATZSCH (US8173) liegengeblieben. FolgeKr der 2.(SEL)MechInfDiv, die PzBrig(SEL) 23 wurde beim Übergang über die ELBE bei BELGERN (US7005) durch eigene Luftwaffe abgeriegelt, das vorn eingesetzte Btl vmtl zsl und die Brücken zer. Mit einem erneuten Antreten dieser Kr ist erst nach Kriegsbrückenschlag und Gewässerübergang frühestens ab 130430Z jun zu rechnen.
Der Angr der 3.(SEL) PzDiv ist nicht vor dem 15 jun zu erwarten.
Mit Einsätzen fdl Lfz und KpfHubschr ist im gesamten Einsgebiet zu rechnen.
Verdeckt operierende Kr sowie die von SEELAND gesteuerten irregulären Kr verüben Anschläge und Überfälle gegen militärische und zivile Führungs-, Wirtschafts- und Verwaltungseinrichtungen in WETTINA. ...
Eigene Lage
DEU EinsDiv WEFOR vtdg zeitlich begrenzt im Zuge der VZL FALKE mit EinsBrig(MN) 3 westl. ELBE im SP, EinsBrig(DEU) 1 ostw. ELBE und EinsBrig(DEU) 2 im Raum PLAUEN (TR9898) als DivRes.
Absicht DEU EinsDiv:
- aufn grenznah eingesetzte Kr der NRF und WET,
- vzö mit 2 EinsBrig ne beiderseits der ELBE für 36 Std, EinsBrig (MN) 3 li, hier SP, EinsBrig (DEU) 1 re und EinsBrig (DEU) 2 als DivRes,
- nutzt ab HptKr 2. (SEL) MechInfDiv und zsl diese,
- hält anschl VZL FALKE für weitere 36 Std,
- nimmt a.B. ELBE-Übergänge bei RIESA mit Luftlandung und
- zsl FolgeKr und otsw der ELBE verbliebene HptKr 2.(SEL)MechInfDiv mit GegenAngr DivRes noch vor Einführung der 3.(SEL) PzDiv,
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um damit die Voraussetzung für die Vtdg WETTINA im Zuge VRV gegen 3. (SEL) PzDiv zu schaffen. ...
10 Offiziere vom Leutnant d.R. bis zum Oberstleutnant d.R. trafen sich in Nienburg, um die Lage unter der Leitung von OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und OTL a.D.d.R. Johannes Wermuth zu bearbeiten. Dabei hatten sie als Kdr EinsBtl 21 im Rahmen der EinsBrig(DEU) 2 (DivRes) den Gegenangriff zu planen, den vorläufigen OpPlan zu erarbeiten und den schriftlichen Befehl für Angriff zu erstellen.
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Taktikforum II/09 vom 02. - 06.11.2009 in Dresden. Auch diesmal nahmen wieder 5 Mitglieder des Arbeitskreises Taktiklehrer am . Taktikforum II/09 im Taktikzentrum des Heeres teil. Eines der Hauptthemen war die "Streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung" (STF).
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Aufbaukurs I 2009 vom 09. - 11.10. in HAMMELBURG
Lage SAALIEN
Der EinsVbd 501 im Frieden erzwingenden Einsatz (Peace Enforcement) im Rahmen der UN-Charta Art. 7
Die Lage
bildet einen VN-Stabilisierungsauftrag (Peacekeeping) in der entmilitarisierten Zone zwischen den Konfliktparteien SAALIEN und WERNIEN ab.
Im Rahmen der Überwachung dieser Zone kommt es zu überraschenden Angriffshandlungen der Konfliktpartei SAALIEN.
Die Stabilisierungstruppe reagiert mit einer Frieden erzwingenden Maßnahme (Peace Enforcement).
Ziel:
Abbildung der Operation der verbundener Kräfte im Rahmen des neuen Aufgabenspektrums.
13 Offiziere vom Leutnant d.R. bis zum Oberstleutnant d.R. trafen sich in Hammelburg, um die Lage unter der Leitung von OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner zu bearbeiten. Dabei hatte die Auswertung des Auftrages schriftlich zu erfolgen.
Nach der Auswertung des Auftrages ging es ins Gelände: An 4 Besprechungspunkten wurd jeweils eine Geländeorientierung und -erkundung durchgeführt.
Nach Rückkehr in den Hörsaal war die Beurteilung der Lage gedanklich durchzuführen, der Entschluss mit Begründung schriftlich zu formulieren, deer Operationsplan zu erstellen und der Funkbefehl an das Btl zu geben - für die Lehrgangsteilnehmer an anspruchsvolle Zeit, die alle als angenehm und lehrreich beurteilten.
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Arbeitskreises der Reserveoffiziere (AKRO) der Kreisgruppen Vorderpfalz, Westpfalz und Rheinhessen am 10.10.2009 in
Speyer. Mehr dazu hier... |
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Deutsche Reservistenmeisterschaften 2009 vom 18. - 20.09. in TORGELOW
Arbeitskreis Taktiklehrer mit 5 Taktiklehrern dabei!
Anfang letzten Jahres kam es zu einem ethnisch, religiös und historisch begründeten Konflikt zwischen HEIDLAND und WESTICA auf der Insel OZEANA, der rasch eskalierte.
Die destabilisierende Wirkung auf die Nachbarstaaten veranlasste die UN nach vorangegangenen unwirksam gebliebenen Resolutionen, mit militärischen Mitteln einzuschreiten und Kräfte für die geplante Eingreifoperation unter Führung der NATO zum Einsatz zu bringen. Sie erreichten bis Ende letzten Jahres eine Trennung der Konfliktparteien; die Entwaffnung irregulärer Kämpfer wurde teilweise, die der noch vorhandenen ehemaligen Streitkräfte vollständig durchgeführt. Anfang dieses Jahres wurden die Eingreifkräfte durch Stabilisierungskräfte abgelöst. ... Derzeit sind Kräfte des zweiten Kontingentes HEIDFOR im Einsatzland. Soweit ein Auszug aus der Rahmenlage für die Deutsche Reservistenmeisterschaft 2009 im Wehrbereich I Küste, die der Arbeitskreis maßgeblich entwickelt hat.
Die 5 Taktiklehrer reisten bereits am 14. September an, denn es galt noch viel vorzubereiten.
Und dann wurde es ernst: 31 Einzelwettkämpfer stellten sich der Taktischen Lage. Die in 4 Stunden zu erarbeitenden Ergebnisse der Taktischen Aufgabe galt es danach von den Taktiklehrern innerhalb von 6 Stunden zu bewerten. Nach den 6 Stunden keine Verschnaufpause: Die Besprechung der Ergebnise mit den Lehrgangsteilnehmern stand an.
Auch diesmal war wieder festzustellen: In der Taktik ist man nur gut, wenn man, wie in anderen Disziplinen (O-Lauf, Schießen usw.), kräftig trainiert.
Wir bieten diese "Training" an.
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 Karten falten!
 Unterlagen zusammenstellen!
 Erkunden!
 Das illegale Waffenlager!
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Schlappenbier gibt`s nur am Schlappentag!
- es sei denn, es wurden für besondere Ereignisse Reserven gebildet!
OSF d. R. Hofmann - Beauftragter FMF in der Bezirksgruppe des VdRBw Oberfranken hatte eine solche Reserve geschaffen um diese den Teilnehmern an der Taktischen Weiterbildung 30.7-01.08.2009 mit einer Einweisung in die Kultur des Schlappentages in HOF zu kredenzen
(Näheres zum Schlappentag: dazu: www.stadt-hof.de).
Das war allerdings fast die einzige Erholung während dieser Taktischen Weiterbildung, die als Vorbereitung der Deutschen Reservisten-meisterschaft 2009 für Wettkampfteilnehmer und interessierte Soldaten durchgeführt wurde.
Eigentlich sollte die Weiterbildung für die Führungsebnen KpChef und ZgFhr sein, jedoch forderten auch BtlKdr noch mal eine Ausbildung. Also strickte der Ausbilder OTL a. D. d. R. Klaus Kanzek die Lage in OZEANA für das Gelände um HOF so zurecht, dass alle Führungsebenen in einer Planübung gefordert wurden.
Inhalt war neben einer Geländeerkundung - hier SP- die Formulierung der Auftragsauswertung, eines Entschluss mit Begründung, einem vorlOpPl und dem dazu gehörenden Befehl.
Als Herausforderung für die KpChef war vorgesehen, einen Angriff von zahlenmäßig nicht zu unterschätzenden und gut ausgerüsteten irregulären Kämpfern auf Munitions- und Waffenlager innerhalb einer Demilitarisierten Zone abzuwehren.
Die Zugführer mussten sich rasch an die Funktion eines Sicherungszugführers gewöhnen, dessen Zug aus einem Geschützzug der PzArt für die Aufgabe Sicherung als Zweitrolle gebildet wurde. Dabei musste die schnelle Unterstellung unter eine PzGrenKp verkraftet werden und nach einem zügigen Anmarsch sofort der Schutz eines Waffenlagers der irregulären Kräfte übernommen werden, damit die dort lagernden Waffen und zugehörige Munition nicht mehr in den Besitz dieser Kräfte gelangen konnten.
Unter den gestrengen Augen des Vorsitzenden der RK HOF OTL a.D. d. R. Reichel - ehedem u.a. Ausbilder von Taktik- und Logistklehrern - wurde die hervorragend Veranstaltung in der General-Hüttner-Kaserne in Hof und im Gelände um HELMBRECHTS durchgeführt.
Dass dabei nach der Geländeerkundung in einem gemütlichen Landgasthof zu Mittag gegessen wurde, sein nur am Rande erwähnt.
Das gehört einfach zu einer solchen runden Ausbildung dazu!
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KAEBOZ und Schweinshaxe!
Immer wenn in Bayern Taktikausbildung auf dem Plan steht, kommen die Schmankerln nicht zu kurz. So auch am Wochenende 26. und 27. Juli bei der Bezirksgruppe Oberbayern in und um München.
Hptm d. R. Martin Zangerl hatte die Wettkämpfer eingeladen und OTL a. D. d. R. Klaus Kanzek (Taktiklehrer im VdRBw) konnte zum Vorbereitungslehrgang auf die DRM 2009 insgesamt 14 Teilnehmer aus den Führungsebenen BtlKdr und KpChef in Briefingraum des LKdo Bayern begrüßen.
Die Ausbildung orientierte sich an der Aufgabenstellung, die die Einzelwettkämpfer bei der DRM 09 im September erwartet.
In einer entmilitarisierten Zone, die nach vorangegangenen Kämpfen zwischen HEIDLAND und OSTICA eingerichtet wurde, sorgen nun Stabilisierungskräfte im Auftrage der Vereinten Nationen, zu denen auch eine multinationale Brigade der Bundeswehr gehört, für die Sicherheit. Insbesondere Übergriffe der KAEBOZ (Kämpfer für die Befreiung Ozeaniens) machen der TF TIGER zu schaffen. Als sich nun ein größerer Angriff von KAEBOZ-Kräften auf die Entmilitarisierte Zone abzeichnete, musste der BtlKdr TF TIGER handeln, um insbesondere die im Fokus der KAEBOZ liegende Waffen- und Munitionslager zu schützen und die Unversehrtheit der DMZ aufrecht zu erhalten.
Als Aufgabe stellte sich dem Kdr ebenso wie dem KpChef 2./. eine Auftragsauswertung vorzunehmen, im Entschluss mit Begründung seine Beurteilung der Lage darzustellen und anhand eines zu erarbeitenden vorl OpPl und einer TrEint einen Funkbefehl zu geben.
Da es sich um eine Vorausbildung handelte, hatten die Teilnehmer ausreichend Zeit, um eine Geländeerkundung in der HALLERTAU, die als Gelände von HEIDLAND herhalten musste, vorzunehmen und was lag da näher, als auch die Spezialitäten dieses besondern Landstriches in Bayern "aufzuklären". Danach ging es wieder in den Briefingraum zurück um die restlichen Aufgaben zu erarbeiten und diese dann auch zu besprechen.
Die Wettkämpfer zeigten schon ein gerüttelt Maß an taktischen Fähigkeiten, das sie durchaus befähigt, der Aufgabenstellung bei der DRM 09 gerecht zu werden.
Wem dieser Stand noch nicht ausreichend erscheint, der hat noch Gelegenheit am 31.07. und 01.08. speziell auf den Fü-Ebenen Kpchef und ZgFhr bei der BezGrp Oberfranken in Hof weiter zu üben.
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Taktiklehrer erstmals auf dem Forum Junger Reserveoffiziere im Sanitätsdienst!
Das XIV. Forum Junger Reserveoffiziere im Sanitätsdienst wurde in der Zeit vom 26. - 29.05 in der Sanitätsakademie in München unter Leitung des (frisch beförderten) OFA Dr. Stavrou angeboten. Über 80 Sanitätsoffiziere (m/w) nahmen an dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung teil.
Der AK Taktiklehrer der Reserve im VdRBw nahm erstmalig an dieser Veranstaltung mit dem Angebot eines Seminars zur Steigerung der Führungsfähigkeit durch taktische Weiterbildung teil. Das Interesse an diesem Seminar war so groß, dass die geplante Teilnehmerzahl auf 25 aufgestockt werden musste und dennoch nicht alle Interessierten aufnehmen konnte.
Anhand eines Lageausschnittes der PlÜb WETTINA wurden die neue HDv 100/100, die Taktischen Zeichen gem. APP 6A vorgestellt und die Entscheidungsfindung geübt.
OTL a.D. d.R. Kanzek hatte mit dem Lageteil "NEUFINSING" in dem das Nehmen eines besetzten Wasserkraftwerkes als Ereignis diente einen interessanten Lageteil herausgesucht, der bei den Teilnehmer großen Zuspruch fand.
In der Auswertung der Ausbildung wurde festgestellt, dass die Taktikausbildung zum festen Bestandteil des Forums werden sollte.
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Stabilisierungsoperation - Schutz einer entmilitarisierten Zone, Halle 08. - 09.05.2009
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Autor: Johan F. Lock
Die Zeit drängt - etwa 160 bewaffnete Kämpfer für die Befreiung Ozeanas sind im Anmarsch auf die entmilitarisierte Zone zwischen Heidland und Ostica. Bewaffnet mit Maschinengewehren und Panzerabwehrraketen, und ausgerüstet mit Pickups und leichten Transportpanzern marschieren sie in Richtung des Verantwortungsbereichs des deutschen Einsatzverbands HEIDFOR. Dort wurde soeben ein großes Waffenlager der Untergrundkämpfer durch eine deutsche Patrouille entdeckt. Jetzt muss schnell und richtig gehandelt werden. Die Waffen müssen zerstört werden, um ein Wiederaufflammen des Grenzkonflikts in dieser Region zu verhindern und das Eindringen bewaffneter Kräfte in die entmilitarisierte Zone muss unter allen Umständen unterbunden werden. Die deutschen Panzergrenadiere haben nur wenig Zeit, um sich auf die bevorstehende Verteidigung einzurichten.
Doch jetzt sind die Reservisten im Wehrbereich III gefordert. Der Auftrag der multinationalen Brigade 1 muss zügig ausgewertet werden. Anschließend muss die aktuelle Lage richtig beurteilt werden und ein Entschluss zum Einsatz der eigenen Kräfte gefasst werden. Schließlich wird ein vorläufiger Operationsplan mit neuer Truppeneinteilung erstellt und ein entsprechender Funkbefehl an die eigenen Einheiten gesendet.
Unter Federführung der Berliner Landesgruppe fand am 8. und 9. Mai eine Taktische Weiterbildung für Reserveoffiziere und Reserveunteroffiziere erstmals in Halle an der Saale statt. Gekommen waren insgesamt 19 Reservisten aus fünf verschiedenen Bundesländern, vom Stabsunteroffizier bis zum Oberstleutnant. Die Ausbildung wurde durch den ehemaligen Taktiklehrer der Offiziersschule des Heeres, Herrn Oberstleutnant a.D. Johannes Wermuth mit hohem Engagement und großer Professionalität durchgeführt. Die Vorbereitung der Ausbildung wurde intensiv durch Herrn Major d.R. Karsten Ahrens aus Berlin unterstützt. In vier Gruppen aufgeteilt - sechs Kommandeure, sechs Kompaniechefs, sowie sieben Zugführer - wurde die taktische Lage Ozeana bearbeitet.
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Neben dem klassischen Führungsprozess - aus Lagefeststellung, Auswertung des Auftrages, Entscheidungsfindung (früher Beurteilung der Lage), Entschluss und vorläufigem Operationsplan - standen auch die neuen Heeresdienstvorschriften, sowie die neuen taktischen Zeichen der Bundeswehr auf dem Programm. Die Kenntnis der neuen taktischen Begriffe, wie "Operation der verbundenen Kräfte", "Stabilisierungsoperation" oder der "Entsatz und Ausbruch eingeschlossener Kräfte" sind eine notwendige Voraussetzung für die erfolgreiche Unterstützung der Bundeswehr durch ihre Reservisten. Insbesondere die taktischen Zeichen der Lagekarte haben sich in den letzten Jahren vollständig gewandelt und müssen neu gelernt werden. Die zwölf Stunden taktische Weiterbildung in Halle waren hierzu ein sehr gelungener Beginn und zugleich Vorbereitung der Reservisten für die Deutschen Reservisten Meisterschaften im Herbst. Hier werden die Reservisten zeigen können, dass sie auch bei der taktischen Truppenführung mit ihren aktiven Kameraden mithalten können.
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Grundkurs Taktik am 24.04. - 26.04 2009 in NIENBURG
- 13 Kursteilnehmer.
Zwischen SEELAND und WETTINA schwelt ein Konflikt, der dazu führt, dass seeländische Streitkräfte vermutlich in 3 Tagen WETTINA angreifen werden.
Anhand dieser Lage wurden den Teilnehmern taktische Grundlagen wie z.B. die neuen taktischen Zeichen nach APP 6 A, Grundlagen der Verteidigung und der Verzögerung sowie der neue Führungsprozess, insbesondere mir der Entscheidungsfindung nahegebracht. Nach einhelliger Meinung der Teilnehmer haben die erfahrenen Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und Johannes Wermuth den Stoff so "an den Mann" gebracht, dass alle die Aussage "Taktik macht Spass" bejahen konnten.
Alle wollen die Chance zur Weiterbildung nutzen und im Oktober zum Aufbaukurs I wieder kommen.
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Aufbaukurs Taktik - Operationsart Stabilisierung - Veranstaltung des Landesverbandes Baden-Württemberg 24. und 25. April 2009 |
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Nicht nur wegen des Wetters, sondern auch des Inhaltes kamen die Teilnehmer zum Schwitzen.
In Stetten a.k.M trafen sich auf Einladung des Landesverbandes Baden-Württemberg 22 Unteroffiziere und Offiziere zum Aufbaukurs Taktik.
StFw d. R. Blümlein, erster stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes begrüßte die Teilnehmer und stellte erfreut fest, dass das Interesse an Taktik im Landesverband sehr hoch sei!
Danach schlug die Taktik gnadenlos zu.
War bei der letzten Veranstaltung ein Begegnungsgefecht gegen in eine entmilitarisierte Zone eingedrungene (BAD) Streitkräfte zu führen, so mussten die Teilnehmer diesmal als KpChef/ KpTrpFhr eine vstk PzGrenKp bei der Unterstützung internationaler Polizeikräfte zum Einsatz führen.
Inhalt der Weiterbildung waren neben den Grundlagen der Operationsart Stabilisierung die neuen Begriffe der HDV 100/100 "Führung der Landstreitkräfte", der neue Führungsprozess mit der neuen Entscheidungsfindung auch der Entschluss mit Begründung, der vorlOpPl und ein Befehl für die Unterstützung von internationalen Polizeikräften bei einem Zugriff auf verifizierte Straftäter.
Anhand des Beispiels der Lage die vom Ausbilder OTL a.D.d.R. Klaus Kanzek in das Gelände nördlich von SIGMARINGEN platziert wurde, konnten die Teilnehmer den neu gestalteten Führungsprozess anwenden. Die Lagedarstellung erfolgte mit den neuen taktischen Zeichen gem. APP 6A und bereitete zusätzliche Kopfschmerzen. Da war es ganz gut, dass man bei der Geländeerkundung auf Bewährtes zurückgreifen konnte wie den gewohnten Ablauf einer Geländeorientierung und der Geländebeurteilung.
Nach dem die einzelnen Teilschritte der Beurteilung der Lage durch die Teilnehmer angewendet wurden, kam man selbstverständlich zu einem zweckmäßigen Entschluss. Anhand eines zu erstellenden vorl OpPl wurde der Kompaniebefehl vorgestellt und die Durchführbarkeit des gegebenen Auftrages durch die Zugführer gegen geprüft.
OTL Kanzek bescheinigte den Teilnehmern in der Schlussbesprechung ernorme Leistungsbereitschaft in der Mitarbeit; entsprachen doch die die gestellten Aufgaben denen der letzten Deutschen Reservistenmeisterschaft in 2007! Hut ab vor den Teilnehmer des Landesverbandes Baden-Württemberg! Und - es hat auch noch Spaß gemacht!
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 Begrüßung durch den Stv Landesvorsitzenden SF Blümlein
 Lage 3. Kp
 Lagefeststellung
 Geländeorientierung
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Vorbereitungskurs für Taktikaufgabe Einzelwettkampf DRM I/09 am 27.03. - 29.03 2009 in MUNSTER
- 12 Kursteilnehmer.
Auseinandersetzungen um die Vormachtstellung zwischen der KAEBOZ und den anderen Bevölkerungsgruppen stellen weiterhin ein latentes Eskalationspotential in WESTICA da.
"Im Raum ARENDSEE (PD6663) versammeln sich bewaffnete ortsfremde Ozeaner, vermutlich KAEBOZ - z.Zt ca. 50 Personen aufgeklärt. Absicht noch nicht erkennbar." ...
"Illegales großes Waffenlager in Scheune in SANKT OMER entdeckt. Ca. 1000 Handwaffen und Panzerabwehrwaffen. 5 Personen festgenommen. Sicherung Waffenlager durch Patrouille 1 befohlen. Habe Raumüberwachung im NO vorübergehend eingestellt." ...
Zur Vorbereitung des Einzelwettkampfes bei Deutschen Reservistenmeisterschaft 2009 im September in JÄGERBRÜCK übten sich in MUNSTER BtlKdr, KpChefs und ZgFhr in der Auswertung des Auftrages, im Entschluß mit Begründung und in der Befehlsgebung.
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Ergänzungskurs 2009 vom 27. Februar bis 01. März 2009 in Nienburg-Langendamm
24 (!) Kursteilnehmer nahmen am Ergänzungskurs 2009 in Nienburg teil - so viele wie schon lange nicht mehr.
Die Lage des Kurses war eine Peace Support Operation (PSO) - Es bestand die Gefahr, das gewaltbereite Demonstranten der KAEBOZ und der seeländische Nationalisten in der entmilitarisierten Zone (DMZ) am Rathaus in DESSAU aufeinander treffen. Dies galt es zu verhindern: Die Demonstranten sollten nicht aufeinandertreffen und gleichzeitig war der Schutz der Bezirksregierung in DESSAU sicherzustellen.
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 Die Kursteilnehmer mit den Taktiklehrern OTL a.D.d.R. Johannes Wermuth (2. Reihe li.) und OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner (re.)
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Taktikkurs des BezVerb Oberbayern am 17. und 18. 10. in der Bayernkaserne in MÜNCHEN.
Wo immer ein Maibaum auftaucht, muss Bayern sein! Diesmal aber nicht, denn der Maibaum steht in einem Dorf in TAALA auf der Insel ATLANTICA!
Dort sind nach dem Einsatz von Einsatzkräften im Auftrag der UN, die die seit langem herrschenden Gewalttätigkeiten in den Provinzen HOLLA und TAALA beendet haben, die Stabilisierungskräfte eingetroffen. Zu diesen Kräften gehören auch deutsche Landstreitkräfte, deren Einsatz durch den deutschen Bundestag gerade noch einmal verlängert wurde.
In der Nacht haben irreguläre Kräfte das Wasserkraftwerk und das Umspannwerk in NEUFINSING besetzt und drohen die Schleusentore zu sprengen. TF Tiger mit der 2./- in diesem Raum zur Überwachung eingesetzt erhält den Auftrag mit kampfkräftiger Unterstützung durch eine FSchJgKp, PzPiKp und FJgKr die Werke zu nehmen, um die Versorgung der Bevölkerung durch dieses einzige Kraftwerk der Provinz wieder sicherzustellen.
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Soweit ganz grob die Lage, in die die Teilnehmer an der taktischen Weiterbildung des BezVerb Oberbayern am 17. und 18. 10. in der Bayernkaserne in MÜNCHEN gestellt wurden. Leiter der Ausbildung war OTL a. D. d. Res. Klaus Kanzek von den Taktiklehrern im VdRBW. Die Ausbildung verlangte von den Teilnehmern auf den Ebenen BtlKdr und KpChef Kenntnisse über die neue 100/100, die Taktischen Zeichen gem. APP6 a, die Einsatzgrundsätze von PzGren , Infanterie und der Pi-Untestützung.
Anhand der Auswertung des Auftrages wurde das weitere Vorgehen in der Entscheidungsfindung festgelegt, das Gelände vor Ort erkundet und im Entschluss mit Begründung dann vorgetragen. Ein vorl. OpPl war die Grundlage für die Befehlsgebung, die durch das Btl als Funkbefehl und auf der Ebene Kp als mündlicher Befehl zu formulieren war.
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| Taktik Aufbaukurs II - Veranstaltung des Bundesverbandes vom 17. bis 19. Oktober 2008 in Nienburg-Langendamm.
Stellvertretender Inspekteur des Heeres zu Besuch.
Der stellvertretende Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Günter Weiler, besuchte in Begleitung des Referatsleiters Fü H III 1 (Truppenführung und Übungen im Heer ), Oberst i.G. Stephan Thomas, und seines Adjutanten, Oberstleutnant Marcus Göttelmann, am Samstag, dem 18. Oktober 2008 den Taktikaufbaukurs II in der Clausewitz-Kaserne in Nienburg (Weser), um sich einen Eindruck über die Umsetzung der neuen Führungsvorschriften in der taktischen Weiterbildung des Arbeitskreises Taktik- und Logistiklehrer im Reservisten- |
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verband zu verschaffen und Probleme bei der Anwendung dieser Vorschriften und neu eingeführter Taktischer Zeichen zu erörtern. Generalleutnant Weiler, der auch die Funktion des Beauftragten für Reservistenangelegenheiten im Heer inne hat, beantwortete den anwesenden Reserveoffizieren ebenfalls Fragen zu Ausbildung und Laufbahnverwendungen.
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| Feuerwerk, Schäufele und Taktik in Hof am 01. und 02. August 2008.
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Traditionsgemäß veranstaltete die Bezirksgruppe Oberfranken im VdRBw in Hof die Taktische Weiterbildung am ersten Augustwochenende.
Taktiklehrer OTL a.D. D.R. Klaus Kanzek hatte diesmal für den Teilnehmerkreis KpChef und ZgFhr einen Aufbaukurs in der Operationsart Angriff ausgearbeitet.
Eingreifkräfte behaupten die Demilitarisierte Zone zwischen den Ländern WESTOFRA und OSTOFRA, werfen eingedrungene Streitkräfte und nehmen einen Brückenkopf an der SAALE.
Stand der Freitag Abend zunächst einmal in Zeichen von Neuerungen in der Taktik - taktische Zeichen, HDV 100/100 Fü LSK und der Entscheidungsfindung, so wurde er durch ein Großfeuerwerk beim benachbarten Volksfest eindrucksvoll beendet, - man behauptet, dass Kamerad Hofmann, dieses - wie im letzten Jahr - extra bei der Stadt für diesen Abend geordert hätte.
Am Samstag ging es dann nach Eingang eines neuen Auftrages bei der 3./221 an die Auswertung des Auftrages. Die Beurteilung der Einflussfaktoren wurde im Gelände durchgeführt , um nach einem schmackhaften "Schäufele mit Ködel" über die Beurteilung der anderen Kräfte und der Eigenen Lage zu einem Entschluss zu gelangen, der dann in einem vorl OpPl umgesetzt wurde.
Bei den Teilnehmern waren nicht nur mil. Führer aus Hof, sondern auch aus Bayreuth und sogar aus München angereist, was doch zeigt, dass taktische Weiterbildung interessiert und die Angebote dazu reichlich in Anspruch genommen werden. Bei Einigen stand jetzt schon die Vorbereitung auf die taktische Aufgabe bei der Deutschen Reservistenmeisterschaft 2009 als Motivator im Vordergrund - denn ohne Übung wird man kein Meister!
Als nächste Veranstaltung im Rahmen der Weiterbildung findet ein Taktikwochenende am 17. und 18. Oktober bei BG Obbay in der Bayern-Kaserene in München statt. Teilnehmerkreis sind Fhr der Ebene ZgFhr und KpChef - Kdr willkommen!
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| Grundkurs Taktik - Veranstaltung des Bundesverbandes vom 25. bis 27. April 2008 in Nienburg-Langendamm
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Viel zu Verdauen hatten die Teilnehmer am Taktik-Grundkurs in Nienburg. OTL a.D.d.R. Wolfram Jüttner und OTL a.D.d.R. Johannes Wermuth "fütterten" die Teilnehmer mit Grundlagen der Operation verbundener Kräfte, den Operationsarten, Schwerpunkt, Reserve, Verantwortungsbereich, Interessenbereich Auswertung des Auftrages, Allgemeine Aufgaben im Einsatz, Besondere Gefechtshandlungen, Beurteilung der Lage, Lagevortrag zur Unterrichtung .... Da natürlich trotz konzentrierter Arbeit noch vieles nachzu-bereiten bleibt, bekamen die Teilnehmer auch einiges an Lernmaterial ins Gepäck, als es am Sonntag voller neuer Eindrücke wieder nach Hause ging. |
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| Aufbaukurs Taktik - Veranstaltung des Landesverbandes Baden-Württemberg 18. bis 20. April 2008
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Nach dem Motto: "Wir können alles - außer Hochdeutsch" trafen sich auf Einladung des Landesverbandes Baden-Württemberg 27 Unteroffiziere und Offiziere zum Aufbaukurs Taktik in Stetten a.k.M(A).
OTL d. Res Bodamer begrüßte die Teilnehmer, stellte erfreut fest, dass das Interesse an Taktik im Landesverband ernorm hoch sei - man musste sogar vier Teilnehmern absagen!
Er nutzte die Gelegenheit auch um in die neue Struktur des Landesverbandes einzuweisen und die neue regionale Gliederung bekannt zu machen.
Danach schlug die Taktik gnadenlos zu.
War bei der letzten Veranstaltung gegen die (BAD) Streitkräfte zu verteidigen, so mussten die Teilnehmer sich diesmal als stv KpChef/ KpTrpFhr einer vstk PzKp im Angriff gegen (BAD) SK, die in die entmilitarisierte Zone in der Provinz SCHWALBA eingedrungen waren stellen.
Inhalt der Weiterbildung waren neben den Grundlagen der Operationsart Angriff die neuen Begriffe der HDV 100/100 Führung der Landstreitkräfte, der neue Führungsprozess mit der neuen Entscheidungsfindung und der vorlOpPl für den Angriff.
Anhand des Beispiels der Lage FRANKA, die von Ausbilder OTL a.D.d.R. Klaus Kanzek
in das Gelände nördlich von SIGMARINGEN platziert wurde, konnten die Teilnehmer den neue gestalteten Führungsprozess kennen lernen und schon mal anwenden. Die Lagedarstellung mit den neuen taktischen Zeichen gem. APP 6A bereitete zusätzliche Kopfschmerzen. Da war es ganz gut, dass man bei der Geländeerkundung auf Bewährtes zurückgreifen konnte wie z.B. das "Genadierwetter" und den schon gewohnten Ablauf einer Geländeorientierung.
Nach dem die einzelnen Teilschritte der Entscheidungsfindung durch die Teilnehmer angewendet wurden kam man selbstverständlich zu einem zweckmäßigen Entschluss.
Der da nicht nur taktisch formuliert vorgetragen wurde, sondern, der da auch lautete, dass man sich bei der nächsten taktischen Weiterbildung des Landesverbandes Baden- Württemberg wieder treffen und sich einer neuen taktischen Lage stellen wolle.
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| Ergänzungskurs 2008 vom 29.02. - 02.03.2008 in Nienburg
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Vom 29.02. bis zum 02.03.2008 fand in Nienburg (Weser) ein Taktikseminar auf Bundesebene statt. Teilnehmer waren Reservisten, die die "Taktiktrilogie", d.h. das vom Reservistenverband angebotene Grund- sowie die beiden folgenden Vertiefungsseminare, bereits erfolgreich besucht hatten. Aus ganz Deutschland hatten so 17 Teilnehmer (vom Leutnant bis zum Oberstleutnant) den Weg in die Clausewitz-Kaserne gefunden, wo sie ein anspruchsvolles Programm erwartete. Denn in der Taktik hat sich einiges verändert. So gibt es neben Angriff, Verteidigung und Verzögerung nun eine "neue" Art der Operation: die Stabilisierung. Und neben verschiedensten Abläufen haben sich auch viele taktische Zeichen verändert.
So hatten die Teilnehmer einiges zu tun - wobei sie durch die vorhergegangenen Seminare über eine gute Basis verfügten. Grundlage der Planungen war ein fiktives Szenario, welches allerdings eng an reale Bundeswehreinsätze auf dem Balkan und in Afghanistan angelehnt war.
Auch dieses Seminar - unter der Leitung der erfahrenen Taktiklehrer OTL a.D.d.R. Jüttner und OTL a.D.d.R. Wermuth - war wieder geprägt von intensiver Einzel- und Gruppenarbeit, zu deren Abschluß die Erläuterung der Ergebnisse an der Lagekarte gehörte. Da natürlich trotz konzentrierter Arbeit noch vieles nachzubereiten blieb, hatten die Teilnehmer auch einiges an Lernmaterial im Gepäck, als es am Sonntag müde, aber voller neuer Eindrücke wieder in die jeweiligen Bundesländer ging.
Der nächste Taktik-Grundkurs auf Bundesebene findet vom 25.-27.04.2008 wieder in Nienburg/Weser statt. Interessant zur Auffrischung taktischer Kenntnisse, aber auch zur Vorbereitung auf den Reserveoffizierslehrgang (bei dem Taktik Sperrfach ist) oder für Teilnehmer an Wettkämpfen, z.B. dem Bundeswettkampf. Die Teilnahme ist nicht dienstgradgebunden und kostenlos.
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Vernetzte Operationsführung (NetOpFü) Neues Denken in den deutschen Streitkräften
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| "Sensoren, Effektoren, gemeinsames Lagebild, vernetztes Denken und Digitalisierung des Gefechtsraumes" sind keine unbekannten Begriffe mehr für 16 Reservisten aus Nieder-sachsen, die an der taktischen Weiterbildung im Offizierheim Fliegerhorst Wunstorf teilgenommen haben. Unter der Leitung des Taktiklehrers Oberst d. R. Jürgen Biester wurden den Teilnehmern die wesentlichen Gedanken und Konzepte der Vernetzten Operationsführung kompakt und anschaulich dargestellt. Mit dem vernetzten Planspiel "CAFFEINE" haben die Teilnehmer dann praxisorientiert erste Erfahrungen in der gemeinsamen Aufgabenlösung unter Anwendung moderner Kommunikationsmittel gesammelt.
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 Im Informationszeitalter angekommen: NetOpFü erfordert nicht nur die Entwicklung und Beschaffung der dafür notwendigen Technik, sondern auch die rechtzeitige und umfassende Aus- und Weiterbildung der Nutzer. |
In der Konzeption der Bundeswehr heißt es: "Vernetzte Operationsführung bedeutet Führung und Einsatz von Streitkräften auf der Grundlage eines streitkräftegemein-samen, führungsebenenübergreifenden und interoperablen Informations- und Kommunikationsverbundes, der alle relevanten Personen, Stellen, Truppenteile und Einrichtungen sowie Sensoren und Effektoren miteinander verbindet."
In der Aus- und Fortbildung von Reservisten muss diese umfassende und echtzeitnahe Informationsteilhabe ebenfalls geschult werden. Auch Reservisten werden als Nutzer dieser neuen Technologie eingesetzt, die in der Zukunft neue Möglichkeiten im Denken und Handeln und damit einen Wandel in der militärischen Operationsführung bringen wird. Das Führungsverständnis muss diesen Möglichkeiten Rechnung tragen.
Das in einem lokalen Netzwerk laufende Planspiel "CAFFEINE" bietet zum Aufbau neuer Denkstrukturen vielfältige Übungsmöglichkeiten. Den Teilnehmern an der Veranstaltung wurde die Notwendigkeit deutlich gemacht:
- schnell und kontinuierlich die Lagefest stellung zu betreiben, um daraus ein gemeinsames, aktuelles Lagebild zu gewinnen,
- Handlungsalternativen rasch zu überprüfen und Ergebnisse in die Lagebeurteilung und Planung einfließen zu lassen,
- einer ebenengerechten Verteilung des Lagebildes einschließlich Auftragserteilung/Befehlsgebung und einer kontinuierlichen Kontrolle der Umsetzung erteilter Aufträge,
- durch beschleunigte FührungsabläufeInformationsüberlegenheit in Führungsüberlegenheit umzuwandeln, um schnell und streitkräftegemeinsam Wirkung zu konzentrieren und damit Wirkungsüberlegenheit zu erzielen,
- auf der Grundlage eines gemeinsamen, aktuellen Lagebildes aller beteiligten eigenen Kräfte Verluste durch unbeabsichtigten Waffeneinsatz gegen eigene Truppen sowie Unbeteiligte zu vermindern
und damit insgesamt Einsätze schnell, flexibel, präzise und mit möglichst geringem
Kräfteeinsatz erfolgreich durchzuführen.
Das Planspiel bietet somit eine abwechslungsreiche Ergänzung zu der "eher passiven" Rolle der Auszubildenden während theorievermittelnder Vorträge und fördert die aktive Auseinandersetzung mit den Ideen der Vernetzten Operationsführung. Darüber hinaus bietet das Planspiel eine einfache Möglichkeit zur Analyse und experimentellen Bewertung von gruppendynamischen Prozessen und Führungsverfahren.
Den Teilnehmern an der Veranstaltung wurde aber auch aufgezeigt, dass jede Neuerung auch Risiken und Probleme, wie beispielsweise Informationsüberlastung oder ein Handeln unter Umgehung aller zwischenliegenden Führungsebenen, in sich birgt, die bei der Umsetzung zu beachten sind. Viele der Probleme oder Risiken lassen sich nicht endgültig lösen, man muss sie jedoch kennen, um bei Bedarf frühzeitig entsprechend reagieren zu können.
Abschließend machte Oberst d. R. Biester noch einmal deutlich, dass NetOpFü eine Führungsphilosophie ist, die die altbekannte und bewährte Stärke der Auftragstaktik mit modernsten Mitteln der Informationstechnologie verbindet. Hier liegt die Zukunft nicht nur für die aktive Truppe, sondern auch für Reservisten!
Prof. Dr. Leopold Weil
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